Auch wenn die Menschen heute älter werden, so ist die Altersgrenze jenseits der 100 Jahre recht ungewöhnlich. Doch Maria Tippkämper sieht das ganz anders. Sie nimmt es so, wie es kommt. Ihre positive Lebenseinstellung, ihr Humor und ihre Gelassenheit sind bezeichnend für sie und lassen Menschen staunen. Der stellvertretende Bürgermeister, Herr Trefz, bewundert ihre frohmachende Art und sagt: „Da macht das Alt-werden richtig Freude. Ich glaube, dass ich Frau Tippkämper in einem Jahr wieder beglückwünschen darf.“ Frau Tippkämper bekundet, dass es durchaus möglich sein kann, sie aber lieber abwarten wolle.
So wollen wir es ihr gleich tun. Denn es liegt nicht nur in unserer Hand, wie wir alt werden.
Besuch des Marialindener Kirchenchores (08.01.2012)
Traditionell bildet der Besuch des Marialindener Kirchenchores den Schlusspunkt aller externer Veranstalter, die unseren Bewohnern die Weihnachtszeit
mit vielfältigen Angeboten verschönert und bereichert haben. Spürbar ist, dass die Damen und Herren des Kirchenchores gerne kommen, umden Bewohnern
aller Ebenen mit mehrstimmigen Liedern und einigen vorgetragenen Gedichten Freude zu bereiten. Und das kommt alljährlich an.
Die gute Resonanz mancher Lieder und Texte war ja gleich an Ort und Stelle zu hören. Von dieser Stelle aus nochmals ein ganz herzliches "Dankeschön".
Besuch der Sternsinger im Altenheim Marialinden (05.01.2012)
„Klopft an Türen, pocht auf Rechte“, so lautet das Motto der Sternsingeraktion 2012, mit dem auf die Grundrechte von Kindern in Nicaragua und auf der ganzen Welt aufmerksam gemacht wird.Auch das Altenheim Marialinden besuchten unter diesem Motto die „Heiligen Drei Könige“ und segneten das Haus mit den Worten und dem Kreidezeichen “C+M+B - Christus mansionem benedicat – Christus, segne dieses Haus“.
Die Schülerinnen Helen und Sarah Thalheim (aus Fahn bei Landwehr) sowie Jana Jeremies (aus Krampenhöhe) erfreuten als Caspar, Melchior und Balthasar in prächtige Gewänder gehüllt und von einem großen Stern begleitet die Bewohner. Diese revangierten sich mit einer schönen Begrüßung, zahlreich vorgetragenen Gedichten und Liedern. Natürlich bedankten sich die Bewohner auch gerne mit reichhaltiger Spendenfreude für diesen schönen Nachmittag. Die Sternsinger ließen es sich anschließend auch nicht nehmen, alle Bewohner, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten, auf ihren Zimmern zu besuchen und zu segnen.
Unser Dank für diese wunderschöne Tradition gilt neben den Schülerinnen auch der Betreuerin Fr. B. Büscher, die den Besuch mit ermöglichte. Alle hoffen, die Sternsinger auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.
Vorweihnachtlicher Gesang des Federather Männerchors (18.12.2011)
Am Sonntag nach dem Gottesdienst in der Kapelle des Altenheimes bot der Federarther Männerchor unseren Bewohnern ein vorweihnachtliches Chorkonzert.
Im Wechsel trug der Männerchor vorweihnachtliche Gesänge und bekanntere Lieder wie „Macht hoch die Tür“ oder „Alle Jahre wieder“ gemeinsam mit den Bewohnern vor. Ein sehr abwechslungsreiches Programm, das mit einem großen Applaus belohnt wurde.
Vorweihnachtliche Feier der Mitarbeiter (14.12.2011)
Advent – eine Zeit des Wartens, des Erwartens? - Worauf warten wir eigentlich? Unter diesem Thema
stand der Wortgottesdienst, der zu Beginn in der Kapelle des Altenheimes mit den Mitarbeiter/innen gefeiert wurde. Mit diesem besinnlichen Teil, der ein fester Bestandteil geworden ist und vermehrt durch Mitarbeiter/innen durchgeführt wird, erhält die vorweihnachtliche Feier einen feierlichen Char
akter, wo ein festliches Essen bei geselligem Beisammensein im großen Saal des Altenheimes nicht fehlt.
„Es war ein schöner und vorweihnachtlicher Abend, der uns das Weihnachtsfest ein Stückchen näher gebracht hat“, sa
gte eine Mitarbeiterin.
Auf einen Abend der Besinnung, Begegnung und des Festes blickten die Mitarbeiter/innen zurück als die letzten Personen um 23.30 Uhr den großen Saal hinter sich zuschlossen.
Am anderen Morgen wurde fleißig aufgeräumt und über den vergangenen Abend froh ausgetauscht.
Vorweihnachtliches Konzert im Altenheim Marialinden (09.12.11)
Wie jedes Jahr erfreut uns ein Blasorchester mit jungen Musikern unter der Leitung von Herrn Austen und gestaltet im wesentlichen die vorweihnachtliche Feier für die BewohnerInnen des Altenheimes Marialinden
Viele HeimbewohnerInnen lockte es in den grossen Gemeinschaftsraum des Altenheimes. Schließlich war es auch ihre Weihnachtsfeier, zu dem die Vertreter der Stadt Overath, Bürgermeister Andreas Heider und als weitere Stadtvertreter, Hr. Reimann, Hr. Dr. Schmidt, Hr. Trefs und Frau Riesinger eingeladen waren.
Zur Eröffnung der vorweihnachtlichen Feier begrüßte die Heimleiterin Schw. Susanne die Anwesenden.
Zwischen den ansprechenden musikalischen Stücken trugen HeimbewohnerInnen Erzählungen, Gedichte und eine Geschichte zur Weihnachtszeit vor. Die anfängliche Aufregung der Vortragenden verflog rasch; auch diese Darbietungen waren gelungen.
Große Freude herrschte bei der Geschenkübergabe durch den Bürgermeister. Stolz präsentierten die BewohnerInnen die überreichten Presente.
Der Nachmittag verstrich rasch und nun hieß es, den Abschluss zu geben. Schw. Susanne bedankte sich aufrichtig für alle Aktiven und für die vielen fleißigen Hände, die im Hintergrund im Vorfeld und während und nach der Feier gewirkt haben und wirken. Ein besonderer Dank gilt der Spendenfreudigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Overath, die dieses Jahr ihren Beitrag dem Altenheim Marialinden haben zukommen lassen.
Eine gelungene Feier – so las man es auf vielen Gesichtern der BewohnerInnen, die in großer Zahl erschienen waren.
Nikolausfeier (06.12.2011)
Der Nikolaus liess es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen unsere zahlreich erschienenen Bewohner/inner zu besuchen. Mit Glöckchenklang, lauter Stimme, in vollem Bischofsornat begrüßte er alle Anwesenden. Sein Kommen löste bei allen Freude aus, die sich in krätigem Applaus Luft verschaffte. Nach diesem Auftakt und einem Nikolauslied begab er sich mit der Einrichtungsleitung auf die Ebenen, um Bewohner/innen auch dort mit seinem Besuch und einem kleinen Geschenk eine Freude zu bereiten. Unterdessen ließen es sich die Bewohner/innen im festlich geschmückten Großen Gemeinschaftsraum gut sein bei Glühwein oder anderen Getränken und weihnachtlchem Gebäck. Mit Applaus wurde die Rückkunft des Nikolaus bedacht. Nun begann das eigentliche Programm mit von allen gesungenen Nikolausliedern und Gedichten, die Bewohner/innen vor trugen. Nikolaus war ein aufmerksamer Zuhörer, bedankte sich für die schönen Texte. Aus seinem großen goldenen Buch trug er nun wunderschöne Gedanken und Gedichte vor. Dazwischen erklangen wieder Lieder. besondere Freude bereitete er den zahlreichen Bewohner/innen, die er aus seinem "irdischen Leben" her gut kennt: Jede/r wurde einzeln begrüßt. Zu guter Letzt verteilte er an alle Bewohner/innen persönlich seine gute Gabe. Da strahlte so manches Gesicht. Abschließend trug er noch einen Weihnachts - und Neujahrswunsch vor und verabschiedete sich mit dem gemeinsam gesungenen Lied " Alle Jahre wieder kommt das Christuskind..." Von allen Seiten konnte man hören:" War das ein wunderschöner Nachmittag". Danke lieber Nikolaus - bis nächstes Jahr - so Gott will.
Kaffeetrinken der Pfarrcaritas St. Walburga (21.11.2011)
Die Pfarrcaritas St. Walburga in Overarth organisierte ein gemeinsames Kaffeetrinken mit einem kleinen Unterhaltungsprogramm im Altenheim Marialinden. Zum zweiten Mal fand´ dieser gemeinsame Nachmittag statt, zu dem alle Bewohner/innen des Hauses eingeladen waren und ein kleines Präsent mit einem Adventsgruß zum Advent von Pfarrer Bonnacker erhielten. Der frisch gebackene Kuchen, der durch die Pfarrcaritas gespendet wurde, schmeckte den Bewohnern ausgezeichnet.
Für die musikalische Umrahmung und Unterhaltung sorgte unermüdlich Herr Hans Ritter aus Much auf seinem Schifferklavier.
Wir sagen „Danke“ für den gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag, den unsere Bewohnern/innen wie ein Fest erfahren haben.
St. Martinsfeier (10.11.2011)
St. Martin – eine bekannte Gestalt im kirchlichen Jahreskreis – ein Mann seiner Zeit, der sein Leben mit den Armen teilte.
Am 10. November fand die St. Martinsfeier um 15.30 Uhr im großen Gemeinschaftsraum des Altenheimes statt. Während des gemütlichen Beisammenseins bei Glühwein und Weckmännern, trugen Bewohnerinnen und Bewohner ein Martinsspiel auf. Der Hl. Martin, der symbolisch seinen Mantel teilte und damit deutlich machte, dass er sein Leben mit den Armen teilt, ist für die Bewohner ein Heiliger, den sie von Kindesbeinen in der bekannten Traditionen verehrt haben. Martinslieder wurden gesungen und eine Dame trug in echtem „Kölsch“ eine Anekdote zum Weckmann vor.
Im Ort erwarteten wir den Martinsumzug um 18.00 Uhr am Altenheim. Viele Bewohner/innen reizte es, sich diesen anzusehen. Es lohnte sich, denn der Zug war recht lang. Vorne an schritt der Hl. Martin auf seinem Pferd und geleitete den Zug zur Grundschule, wo es für die Kinder Weckmänner und Gänse gab.
Generalprobe „Die Signorina aus Messina“ (22.10.2011)
Mit der Generalprobe des turbulenten Schwanks "Die Signorina aus Messina" eröffnete der Theaterverein Marialinden am Samstagnachmittag im Saal Altenrath die neue Spielzeit.
Alljährlich werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheimes Marialinden dazu eingeladen. Die überzeugenden Laiendarsteller entlockten den Zuschauerin viele Lachtränen und ernteten viel Applaus.
Mit derbem Humor und viel Witz spielten die zehn Akteure den rund zweistündigen Schwank, so dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam. Emil Obermeier, Verkäufer für Damenunterwäsche, lebt mit seiner Schwester Emma, der Wirtin des "Wilden Eber", unter einem Dach. Mit seinem Freund, dem Bäckermeister Silvester Schlitz, unternahm der Junggeselle vor 20 Jahren eine Reise nach Italien. Als nun eines Tages eine junge Italienerinim "Wilden Eber" auftaucht, schwant den beiden Schlimmes. Aus Angst, für 20 Jahre Alimente nachzahlen zu müssen, versuchen sie mit Hilfe des illustren sächsischen Gastes Robert Kummer, unerkannt aus der Geschichte zu entkommen.
Logisch, dass der ganze Schwindel auffliegt und die Signorina bis dahin für jede Menge Wirbel gesorgt hat.
... und noch einen 100. Geburtstag (28.09.2011)
Kurz vor ihrem 100. Geburtstag meinte Fr. Ley:" Ich bin ganz aufgeregt, was wird das wohl geben, wenn ich 100 bin". Sie fieberte diesem Fixtag richtig entgegen. Ein schönes Fest wollte siehaben, alle auf der Ebene sollten mit feiern. Und es wurde ein wunderschönes Fest. Alle feierten mit. Ihre beiden Schwestern hatte sie eingeladen." Mehr sollen nicht kommen, das wird mirzuviel".Hatte siegemeint. Ihre Angehörigen, Freunde, Bekannte, 13 an der Zahl, kannten die Kondition des "Geburtstagskindes" wohl besser. Wie freute sie sich über jeden Besuch. Vor allem über den kleinsten Gratulanten, ihren Urenkel, der auf dem Schoß seiner Mutter saß, sie mit großen Augen bestaunte und ihr lachend etwas vor brabbelte. Über viele Geschenke konnte sie sich freuen. Das schönste Geschenk waren aber mit Sicherheit ihre Ohrringe. Sie meinte dazu:" Mit 100 Jahren ist man noch nicht zu alt dazu, um sich schön zu machen". Diese Einstellung passt zu unserer 100 jährigen Bewohnerin, die Wert auf ein adrettes Äußeres legt. Besonders jedoch freute sie sich über den Besuch des Bürgermeisters, H. Heyder und seine Grußadresse an sie.Was wünschen wir ihr zu ihrem 100. Geburtstag: Noch eine gesegnete erfüllte Lebenszeit - und dass sie weiterhin mit ihrem wunderbaren Humor Viele erfreut.
Erntefest im Altenheim (27.09.2011)
„Das war doch wieder eine schöne Feier“, ließ eine Bewohnerin nach dem Erntefest verlauten.
Fast alle Bewohnerinnen und Bewohner trafen ab 14.00 Uhr im geschmückten großen Gemeinschaftsraum ein. Eine reichliche Auswahl von Kuchen, die durch den Heimatverein Eulenthal gespendet wurde, war eine von den herrlichen Gaumenfreuden. Der gemeinsame Kaffee war eine gute Einstimmung auf die Begegnung mit dem Erntepaar, die um 15.00 Uhr mit „Akkordeons Monika“ herzlich im Altenheim Willkommen geheißen wurden.
Die Bewohner hatten Tage vorher Gedichte und Lieder für diesen Nachmittag geübt. Die Krönung einer Erntekönigin (Schw. Giselind) und einer Ernteprinzessin (Anneliese Voßbroich) waren der Höhepunkt an diesem Nachmittag. Mit viel Schwung brachten sie einen Erntetanz dar und luden dazu auch das Erntepaar ein. Mit Akkordeonmusik und Gesang ließ sich das Tanzbein leichter schwingen. Mit vielen bekannten herbstlichen und volkstümlichen Liedern kam eine gemütliche und einträchtige Stimmung auf. Es war einfach schön.
Die frischgebackenen Reibekuchen warteten auf ihre „Genießer“. Herr Barsuhn, unser Koch, schaffte es, allen Bewohnerinnen und Bewohner selbstgemachte Reibekuchen zu servieren. Neben ihm sollten viele fleißige Helferinnen im Hinter- und Vordergrund gelobt werden, ohne die das Fest nicht hätte stattfinden können.
Mit dem Schlusslied „Guten Abend, gute Nacht“ verabschiedete sich das Erntepaar und Gefolgschaft. Wir dankten Ihnen und wünschten Ihnen zu den bevorstehenden Tagen, an denen sie viel in Aktion sein werden, alles Gute.
Ein schöner Nachmittag geht zu Ende und wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr mit einem Wiedersehen.
Feier zum 70. Geburtstag von Sr. M. Giselind (20. September 2011)
Endlich war es soweit: Nach langen Proben zur Geburtstagsfeier von Sw. M. Giselind konnten die Bewohner von Marialinden ihre „Musikalische Gerichtsverhandlung“ aufführen und die eingeübten Gedichte vortragen. Bei der „Gerichtsverhandlung“ handelte es sich um ein Sprech- und Singspiel, dessen passende musikalische Lieder die Bewohner selbst ausgesucht und eingeübt hatten.
Nachdem bei der Generalprobe am Montag so ziemlich alles nicht klappte und schon viele Zweifel am Gelingen der Aufführung aufkamen, waren der Stolz und die Freude am Dienstag sehr groß, als alles reibungslos klappte. Die Jubilarin Sr. M. Giselind freute sich sichtlich über die gelungene Präsentation und die von verschiedenen Bewohnern vorgetragenen Gedichte. Auch die vom Bewohnerbeirat überreichte Orchidee sowie viele andere Blumensträuße erfreuten die Blumenliebhaberin. Die schöne Feier klang anschließend bei Sekt und Orangensaft langsam aus.
Traditionelles Kirmesfest im Altenheim Marialinden (05.09.2011)
Das Kirmesfest im Altenheim ist traditionell mit der Kirmes im Ort verbunden, die es seit zwei Jahren leider nicht mehr gibt. Ein Jahr ohne Kirmes ist für unsere Bewohner nicht denkbar. Schon um 14.00 Uhr fanden sich erwartungsvolle Bewohner im Großen Saal zum gemeinsamen Kaffeetrinken ein. Das ganze Haus duftete nach frisch gebackenen Waffeln und alle genossen die Leckereien mit heißen Kirschen und Schlagsahne.
Mitglieder des Spaßorchester sorgten mit ihren Blasinstrumenten für eine ausgelassene und schwungvolle Stimmung. Sie waren den ganzen Nachmittag der Magnet bei der Kirmes. Die Tombola wurde von allen Bewohnern gerne aufgesucht, denn mancher schöne Preis wartete auf seinen Abholer.So genannte Kirmesbuden wurden von den Bewohnern vor dem Altenheim mit Wonne aufgesucht. Dort konnte gekegelt, (mit Bällen) geschossen, geworfen, geangelt und (ein Turm aus Dosen) gebaut werden. Natürlich warteten hier ebenfalls leckere Preise. Ein abwechslungsreicher und stimmungsvoller Nachmittag lag am Abend hinter uns. Bewohner als auch Mitarbeiter waren redlich müde. Jeder hatte auf seine Weise „sein Bestes“ gegeben.
Gratulation zum 100. Geburtstag (04.09.2011)
Mit "so viel Aufwand" hatte unsere Bewohnerin Frau Gertrud Schiffmann an ihrem 100. Geburtstag wirklich nicht gerechnet. Aber die Freude darüber stand ihr im Gesicht geschrieben. " Alle sind gekommen - und das ist so schön - und dazu noch das warme sonnige Wetter, ist das denn nicht schön?". Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk war natürlich der Gratulationsbrief des Bundespräsidenten Wulff. Am Nachmittag gratulierte Bürgermeister Heyder, brachte außer guten Wünschen eine wunderschöne Zimmerpflanze mit. Doch das Beste sollte an diesem Nachmittag noch kommen: Die "Oldies" aus Overath ließen ältere und alte Melodien gekonnt erklingen, natürlich durften "Kölsche Lieder" nicht fehlen. Wer konnte, sang dann auch kräftig mit. Ein fröhlicher Geburtstag. Frau Schiffmann schüttelte immer wieder den Kopf. " Ich kann nur noch staunen -
und dem Herrgott für Alles von Herzen " Danke" sagen".
MDK-Prüfung wird mit einer „1,3“ belegt (18.07.2011)
Das Altenheim Marialinden wurde am 31.05.2011 zum zweiten Mal vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) geprüft und benotet. Jährlich finden diese Prüfungen statt.
Mit der Note „1,3“ wird der Einrichtung eine sehr gute Qualität bescheinigt. Im Sinne von Angehörigen und Bewohnern soll eine größere Transparenz in der Pflege, in der Hauswirtschaft und in der Betreuung der Bewohner wie auch in der Begleitung von dementiell erkrankten Bewohnern geschaffen werden.
Die Einrichtung ist sehr erfreut über das sehr gute Ergebnis und dankt allen Beteiligten, den Mitarbeitern und Bewohnern, für den Erfolg.
Grillfest im Altenheim Marialinden (12.07.2011)
Am Dienstag, den 12. Juli 2011 war es wieder einmal soweit: Das jährliche Grillfest sollte statt finden. Petrus meinte es gut und so konnte das Fest im Garten bei warmen Temperaturen starten. Die Bewohner waren alle sehr aufgeregt und so kamen alle schon früh nach unten, bzw. oben, auch angelockt von den wunderbaren Düften, die durch den Garten zogen. Neben frisch gebackenen Pommes Frites, Würstchen und Frikadellen ließ man sich besonders die fruchtige Bowle gut schmecken. Alle unterhielten sich gut und viele freuten sich, dass auch ihre Angehörigen am Fest teil nahmen. Nach dem guten Essen unterhielten sich unsere Bewohner dann mit Spielen mit dem Schwungtuch und mit Bällen. Danken möchten wir an dieser Stelle besonders den Angehörigen und Ehrenamtlichen, die durch ihre Hilfe dazu beitrugen, dass es ein gelungenes Fest wurde.
Die Senioren werden eingeladen (10.07.2011)
Es ist eine Tradition, dass in jedem Jahr die Bewohner/innen des Altenheimes Marialinden und Senioren aus Marialinden und Umgebung von der Karnevalsgesellschaft Marialinden zu einem Nachmittag mit Kaffee und einem abwechslungsreichen Programm eingeladen wurden. Der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft Norbert Bücheler begrüßte die Älteren, die Mitwirkenden jung und alt, die im Saal Altenrath fleißig mithalfen, dass die Musik lief, die Tische gestellt waren, Kaffee und Kuchen gereicht wurde und das Programm stattfinden konnte.
Großartig, was die Organisatoren und Mitwirkenden zum 18. Mal für die Senioren des Ortes und des Altenheimes auf die Beine gebracht haben. Schwungvolle Blasmusik, erfrischende und zum Lachen bringende Vorträge, Tanzeinlagen der kleinen Tanzgarde und der Auftritt der drei Tenöre, die, entsprechend dem Applaus, das Highlight des Nachmittags gewesen sind.
zu fahren.Glücklich und zufrieden über den Nachmittag, wurden die Bewohner/innen von Helfern des Karnevalvereins und mit dem Bürgerbus in das Altenheim zurück gebracht.
Herzlichen Dank für die Einladung und den „Ausflug“ unserer Bewohner/innen in den Saal Altenrath. Für sie war es etwas ganz Besonderes!
Flötentöne im Altenheim Marialinden (08.07.2011)
Zehn Querflötenspielerinnen demonstrierten am 08.07.2011 in einer Vorstellung im Altenheim Marialinden ihr großes Können. Die Querflötengruppe ist in Marialinden ansässig und freute sich über die Möglichkeit, einem größeren Publikum Lieder zum Mitsingen als auch klassische Stücke auf der Querflöte darzubieten.
Rasch füllte sich die Vorstellung mit Stücken (Beispiele) wie die kleine Nachtmusik von W. A. Mozart, die Wassermusik von G. F. Händel, das Menuett G-dur von J. S. Bach und zwei Liedern der Beatles, vorgetragen durch die jüngsten Spielerinnen, und fokussierte die Aufmerksamkeit der Bewohner/innen, so dass während dieser Zeit kein Laut zu hören und kein Schlummer zu beobachten war.
Die schwungvollen und volltönenden Klänge von Bläsern und Akkordeonspielern, die zum Mitsingen und Schunkeln einladen, haben wir häufiger im Haus. Keineswegs möchten wir diese missen aber, das war mal etwas ganz anderes, ein wohlklingender Ohrenschmaus“, so eine Bewohnerin.
Diese Anregung nehmen wir vom Haus gerne auf.
Festoktavwoche Marialinden (26.06. - 03.07.2011)
Die Festoktavwoche begann für uns mit der traditionellen "Sakramentsprozession". Das Wetter verhieß nichts Gutes. Dennoch stand der Altar mit Kerzen und Blumen bereit, um das Allerheiligste in der Monstranz aufzunehmen. Viele Bew. erwarteten die Prozession zunächst in der Eingangshalle. Es war einfach zu frisch und zu windig. Und dann der Ruf: " Sie kommen! ". Fußgänger und Rollstuhlfahrer und einige Ordensschwestern standen, bzw. saßen bereit. Herr Prälat Herweg hielt eine kurze Andacht und segnete anschl. - von Platz zu Platz gehend - alle Anwesenden mit dem Allerheiligsten. Übrigens: Als die Prozession vor Ort war, schien die Sonne, als die Prozession fort ging, schlossen sich wieder die Wolken. "Ein schöneres Zeichen konnte Gott uns aber wirklich nicht geben" sagte eine Bew. und eine andere meinte: " Da soll uns mal einer sagen, der Herrgott sei nicht mit uns". Die Prozession verabschiedete sich mit einem Sakramentslied, das alle Anwesenden, die konnten, kräftig mit sangen.
Am Mittwoch, d. 29.06. folgten viele Bew. und einige Ordensschwestern einer Einladung der KfD zur " Seniorenmesse" in der Pfarrkirche mit Angebot der Krankensalbung um 15.00 Uhr und anschließendem Kaffee trinken im Pfarrheim.Den Transfer der Rollstühle übernahmen H. Hermann Zinzius mit einem Freund, zwei Ehrenamtliche und einige Mitarbeiter. Die Fußgänger mit und ohne Rollator transportierte unser " Bulli ". Die Hl. Messe feierte H. Dechant Bonacker. Seine guten Predigtworte gingen viele zu Herzen. Ein geflügeltes Wort sagt: Wo Licht ist, da ist viel Schatten. Der " Schatten " nach dieser wohl tuenden Hl. Messe war in diesem Fall der stark einsetzende Regen. Gut, dass einige Bew. Regenponchos dabei hatten. Diese wurden nun von einem zum anderen weiter gereicht. Einige Bew. im Rollstuhl meinten:" Jetzt bekommen wir noch einen zweiten Segen von oben, der ist zwar ein bischen nass, aber das macht nichts". So hatten wir auch noch Spaß dabei. Wir ließen uns den selbst gebackenen Kuchen und heißen Kaffee schmecken. Sogar feine Schnittchen boten die Damen der KfD auf Silbertabletts an. Wieviel Mühe hatten sie sich wieder gemacht: Die Tische festlich dekoriert, auf jedem Tisch standen Platten mit vielen Sorten des selbst gebackenen Kuchen und und....Gegen 17.00 Uhr standen das "Transferteam" und der "Bulli" zum Rücktransport bereit. " Das war ein schöner Nachmittag, " war zu hören.
Den Abschluss der Festoktavwoche bildete die traditionelle "Mutter-Gottes-Prozession". Zum zweitenmal konnten wir die " Pieta " direkt in unserer Mitte begrüßen. Vor dem Haupteingang stand ein mit Blumen geschmückter Tisch bereit, um das große Gnadenbild auf zunehmen. Herr P. Wierling hielt eine kurze Andacht. Die Freude und Ergriffenheit aller Anwesenden, das Gnadenbild so nah bei sich zu haben, blieb auch ihm nicht verborgen.Er versprach:" So Gott will, kommen wir nächstes Jahr wieder, das machen wir uns zur Tradition". Das abschließende Mutter - Gottes - Lied sangen alle, die konnten, kräftig mit, auch als die Prozession schon längst weiter gezogen war. Eine Bew. meinte: " Ich war schon lange nicht mehr so ergriffen, wie bei der Sakramentsprozession und heute bei der Mutter-Gotte-Prozession, mir kamen vor Freude die Tränen. Was sind wir doch reich beschenkt worden, was tut das dem Herzen gut". Sie sprach sicherlich für viele BewohnerInnen.
Angehörigenversammlung im Altenheim Marialinden (30.06.2011)
30 Angehörige und Betreuer und vier Bewohnerinnen konnten wir zur Angehörigenversammlung am 30.06. um 17.00 Uhr begrüßen.
Nach der Begrüßung und der Vorstellung von Schw. Raphaela vom Hofe und Herrn Kleine als neue Geschäftsführer des Altenheimes erläuterte Herr Kleine an Hand einer Power Point Präsentation die Struktur der trägereigenen Einrichtungen und die Finanzierung des Altenheimes.
Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Reorganisation in der Pflege und in der Hauswirtschaft, die am 20.06.2011 umgesetzt worden ist. Frau Mortsiefer (Pflegedienstleitung) und Frau Karsch (Hauswirtschaftsleitung) informierten über die praktische Umsetzung im Haus.
Fragen, Kritik und Wünsche von Seiten der Teilnehmenden hatten ihren Raum während der Versammlung.
Ein Imbiss wurde am Ende der Veranstaltung angeboten. Hier konnten Gespräche und Begegnungen stattfinden, die zu einer angenehmen Atmosphäre beitrugen.
Mit einem Dank für das Interesse der Teilnehmenden wurde die Versammlung um 19.30 Uhr beendet.
Pfingstsingen des Quartettvereins (11.06.2011)
„He kumme de Pengsjunge“ so lautete der Eröffnungsvers der Pfingstsinger, die am Pfingstsamstag um 15.00 Uhr den Bewohnern des Altenheimes in Marialinden ein schönes Repertoire aus Frühlingsliedern und Hl. Geist Liedern darboten.
Zum alten Pfingstbrauch gehört es, Freunden und Bekannten am Vorabend von Pfingsten ein Ständchen zu bringen. Der Quartettverein möchte mit diesem Brauch seine Verbundenheit mit der Bevölkerung in Marialinden Ausdruck verleihen. Wie in jedem Jahr ziehen sie am Pfingstsamstag ab 15.00 Uhr durch Marialinden und den umliegenden Ortschaften und beenden ihren Gang/Gesang um 21.15 Uhr in der ortsbekannten Gaststätte Altenrath.
Wir wünschen den Pfingstsingern sonnige und trockene Stunden und danken für den mehrstimmigen und schönen Gesang. Am Altenheim konnten wir um 15.00 Uhr den Gesang bei Sonnenschein genießen.
Kevelaerwallfahrt mit den Maltesern (28.05.2011)
Bereits zum 27. Mal haben die Malteser in der Erzdiözese Köln die Kevelaer-Wallfahrt an den Niederrhein angeboten und durchgeführt. Dieses Angebot richtet sich vor allem an alte, kranke und behinderte Menschen.
Viele Helferinnen und Helfer der Malteser und der Malteser Jugend haben die Wallfahrer in diesem Jahr begleitet und betreut. Für die Malteser beinhaltet die Kevelaer-Wallfahrt auch ihren Leitspruch „Wahrung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“.
Das Altenheim Marialinden nahm mit 13 Bewohnern, 7 ehrenamtlichen Begleitern und 2 Mitarbeitern des Hauses daran teil. Um 7.30 Uhr wurde die Gruppe vom Altenheim mit einem Bus abgeholt, der bereits an zwei weiteren Orten ältere Menschen
abgeholt hatte, und nach Kevelaer gebracht.
Die Festmesse um 11.30 Uhr in der Wallfahrtsbasilika ist ein besonderer Höhepunkt des Wallfahrtstages. Für das leibliche Wohl und das Wohbefinden der Wallfahrer wird durch die Malteser bestens gesorgt. Den Abschluss des Tages bildet die eucharistische Andacht um 16.00 Uhr im Pilgerzelt. Danach setzte sich der Pilgerstrom, ca. 1.000 Wallfahrer an der Zahl, in Richtung Bus- und Autoparkplätze in Bewegung.
Die Sonne und das angenehm frische Klima machte diesen Tag auch von dieser Seite her zu einem rundherum gelungenen Wallfahrtstag.
Feier des 60. Ordensjubiläum , 23.05.2011
Da staunte Sr. Erasma, unsere Jubilarin. Das hatte sie nicht erwartet. Nach der festlichen Hl. Messe um 9.00 Uhr versammelten sich viele BewohnerInnen, wir Ordensschwestern und einige gute Bekannte der Jubilarin im großen Gemeinschaftsraum. Auf den Tischen standen je eine große Pfingstrose, die eine Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes aus dem eigenen Garten mit gebracht hatte. Schön sah es aus, festlich. Um 10 Uhr begann ein kleines feines Programm. Mitarbeiter des Sozialen Dienstes eröffneten die Feier mit einem rythmischen Lied mit Klavierbegleitung: " Sing mit uns ein Halleluja ", das mit den BewohnerInnen zwei Tage zuvor eingübt worden war. Man hörte förmlich: Alle sangen gern mit. Und unsere Jubllarin staunte. Anschließend sangen Mitglieder aus der Gruppe von Sr. M. Ruth ein frohes selbst gedichtetes Gratulationslied, worüber sich die Jubilarin besonders freute. Eine Bewohnerin las mit guter Betonung ein sehr schönes passendes Gedicht, eine andere sagte aus dem Gedächtnis ein Gratulationsgedicht auf mit 6 langen Strophen. Das gab einen doppelten Applaus. Sr. M. Ruth las passend zum Abschlusslied ein tiefsinniges Gedicht in Erzählform. Muksmäuschen still war es im großen Gemeinschaftsraum. Nicht nur unsere Jubilarin berührte das Vorgelesene. Abschließend sangen alle zusammen ein ebenfalls vor zwei Tagen eingeübtes rythmisches Lied: " Unser Leben sei ein Fest " mit Klavierbegleitung. das war ein festlicher Abschluss. Sr. Erasma konnte es noch gar nicht richtig fassen: " Das habt ihr alles für mich gemacht und das war so schön". Eine Bewohnerin meinte: " Das haben wir gerne für Sie getan und uns hat es auch Spaß gemacht". Nun kamen die Gratulanten zum Zuge. Alle Mitfeiernden labten sich an Sekt, Säften oder Wasser und Salzgebäck. Herrr Prälat Herweg, der auch die Hl. Messe zelebriert hatte, richtete nun ganz persönliche Worte an Sr. M. Erasma und überreichte ihr ein Geschenk.. Nach etwa einer Stunde klang die Feier aus.Sr. Erasma war sichtlich müde. Doch ihr war die Freude über die - gelungene - Überraschung an zusehen : " Das war alles so schön - und ich bin immer noch ganz überrascht - und ich hab mich richtig gefreut". Und genau das wollten wir alle erreichen. Voh hier aus noch einmal: Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen.
Gesundheitstag (4.05.2011)
Der Gesundheitstag von DAK und Altenheim am 4. Mai war gut besucht. Die DAK war mit 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort. Es ging nicht nur um die bekannten Gesundheitsrisiken wie Rückenprobleme beim Pflegepersonal. Getestet wurden Werte vom Körperfett, über Blutdruck bis hin zum Cholesterin. Auch ein Gleichgewichtstest mittels Balance-Board und Anschauungsunterricht zum Thema Alkohol mit einer Rauschbrille gehörten zum Programm. Die Heimleitung sieht die Gesundheit der Mitarbeiter als bedeutenden Faktor im Hinblick auf die Qualität der Betreuung der Heimbewohner. Die Angebote waren auch für Angehörige der Bewohner und Besucher des Hauses offen.
Die mobilen und interessierten Bewohnern des Hauses nahmen die Angebote gerne wahr, wie z. B. das Gedächtnistraining, das von der Bahnhofsapotheke angeboten wurde.
Teilnehmende Mitarbeiter haben gezielt Angebote wahrgenommen und ließen sich beraten. Vor dem Haus gab es, passend zum Gesundheitstag, Frischobst, Säfte und Mineralwasser.
Maifest (01.05.2011)
Wieder einmal ist der Mai gekommen und damit auch das Maifest im Altenheim Marialinden.Um 14.15 Uhr kamen schon die ersten Bewohner/innen, um sich den aufgestellten Maibaum anzusehen. Pünktlich um 14.45 Uhr wurde der Baum gemeinsam mit den Bewohner/innen geschmückt.Für die musikalische Unterhaltung sorgte wie jedes Jahr, das Spaßorchester Marialinden. Kräftiger Applaus gab es für Ihre Darbietungen – ein Streifzug durch die Volksmusik, die so manche Bewohnerin / mancher Bewohner mit Gesang begleitete. Die Maibowle wurde verteilt, gerne wurde nachgeschenkt. Auch sie gehört zum Maifest.
Herzlichen Dank sagen wir für diesen schönen, musikalisch gestalteten Nachmittag, der für die Bewohner/innen am 1. Mai ein Highlight war.
Verabschiedung von Schw. Gertrud Windbergs (27.04.2011)
Am 27. April 2011 wurde Schwester M. Gertrud Windbergs, die langjährige Heimleiterin des Altenheimes Marialinden, offiziell verabschiedet. Sie kehrt in den wohlverdienten Ruhestand in das Mutterhaus nach Salzkotten zurück. Nach über 20jähriger Tätigkeit im Altenheim ist ihr der Abschied sichtlich schwer gefallen.
Sollte man von einer Abschiedsfeier sprechen, die dem Wortlaut nach eine Feier sein soll, so ist es allen Beteiligten, den Mitarbeiter/innen, den Bewohner/innen, den geladenen Gästen und nicht zuletzt Schw. Gertrud gelungen, daraus ein harmonisches, ein würdiges und unvergessenes Fest zu gestalten.
Die Eröffnung der Feier fand´ in der Parkanlage, vor dem Altenheim statt. Ein Tulpenbaum, den die Mitarbeiter/innen Schw. Gertrud zum Abschied geschenkt haben, wurde in das Erdreich eingelassen, das Schw. Gertrud vor allem während der umfangreichen Umbauarbeiten am Altenheim unzählige Male überquert hatte.
Im großen Gemeinschaftsraum des Altenheimes wurde die Feier fortgesetzt. Zu den Gästen zählten Vertreter der örtlichen und der kirchlichen Gemeinde, Vertreter der ortsansässigen Vereine, dem Haus verbundene Schwestern aus Salzkotten, die MAV des Hauses und fast alle Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen des Altenheimes. In den zahlreichen Dankesworten kam zum Ausdruck, dass Schw. Gertrud das Altenheim Marialinden mit ruhiger Hand geleitet und stets ein offenes Ohr für die Bewohner/innen, aber auch für die Mitarbeiter/innen hatte. Dabei stand immer im Mittelpunkt, eine vertrauensvolle Atmosphäre im Haus zu pflegen und die Gemeinde Marialinden am Leben im Altenheim teilnehmen zu lassen als auch die Bewohner/innen am gemeindlichen Leben teilhaben zu lassen.
Den besonderen Höhepunkt boten die Mitarbeiter/innen des Hauses. Ein Chor von etwa 40 Mitarbeiter/innen an, der für Schw. Gertrud gereimte Texte auf bekannte Melodien sang, lieferte einen Querschnitt durch die Jahre, in denen Schw. Gertrud nicht nur als Heimleiterin, sondern als Mensch im Haus erlebt worden war.
Bewohner/innen trugen Gedichte und Gesänge als Dank und verabschiedeten sich auf´s herzlichste von ihrer Schw. Gertrud. Dem schlossen sich die Mitarbeiter/innen an. Zum Schluss übergab Schw. Gertrud in ihren Dankesworten an das Haus den „Schlüssel“ an Schw. Arnoldis, die während Ihrer Amtszeit Geschäftsführerin des Altenheimes Marialinden war und sie seinerzeit eingesetzt hatte. Eingeführt wurde sie damals durch Schw. Seraphia, die zu jener Zeit Provinzassistentin war, und heute auch zu den Gästen zählte.
Zu Beginn Ihrer Amtszeit in Marialinden verschenkte Schw. Gertrud an alle Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen rote Rosen. Mit roten Rosen wollte Schw. Gertrud ihre Tätigkeit in Marialinden beschließen. Gesagt, getan: Jede Bewohnerin / jeder Bewohner, jede Mitarbeiterin / jeder Mitarbeiter erhielt eine Rose zum Abschied.
Am darauffolgenden Tag verließ Schw. Gertrud Marialinden und versicherte, dass es sicherlich Anlässe geben werde, Marialinden zu besuchen. Sie sagte „Auf Wiedersehen“ und so Gott will, wird es gewiss ein Wiedersehen in Marialinden geben.
Ostereiersuchen des Kindergartens „Marienkäfertreff“ im Altenheim (21.04.2011)
Die vorösterliche Zeit ist eine schöne Zeit. Am Donnerstag, 21.04. konnten die Bewohner/innen des Altenheimes Marialinden eine Stunde gemeinsam mit einer Gruppe Kinder aus dem Kindergarten „Marienkäfertreff“ verbringen. Bei den Kindern stand die Vorfreude auf den Osterhasen im Vordergrund, der einige Überraschungen in der Parkanlage des Altenheimes versteckt hatte. Die Kinder suchten voller Begeisterung die „Ostereier“, ließen die Bewohenr/innen an ihrer Freude teilhaben. Zum Schluss wurden gemeinsam Frühlings- oder Osterlieder gesungen.
Die Sonne, der Frohsinn der Kinder, die Freude über die kleinen Überraschungen und das gemeinsame Singen hinterließ eine freudige Stimmung und Atmosphäre, die in der Bewohnerschaft noch lange anhielt. Jung und alt ergänzen sich, können viel voneinander lernen und sich viel geben. Deshalb gehören die Kindergartenbesuche zu einem festen Bestandteil im Jahreskreis. Wir freuen uns, dass wir mit zwei Kindergärten im Ort in regelmäßigen Kontakt sind.
Konzert des Mandolinenorchesters "Bergesklänge" Overath-Hurden am 19.03.2011
Dank der Initiative von Schw. M. Ruth kamen die Bewohner, Mitarbeiter und Besucher des Altenheim Marialinden am Samstag zu einem wahren musikalischem Hochgenuss: Das Mandolinenorchester “Bergesklänge“ war zu Gast und verzauberte alle Anwesenden mit dem wunderbaren Klang von Mandolinen, Mandolen, Gitarren und Kontrabass. Unter der musikalischen Leitung von Peter Dresbach spielte das Orchester eine bunte Mischung unterschiedlicher Musikrichtungen. Neben der Interpretation klassischer Musik wurde insbesondere Folklore und Volksmusik aus verschiedenen Ländern dargeboten. Professionell und einfühlsam präsentierte das Orchester den reizvollen Klang der Mandolinen, dem sich kein Zuhörer entziehen konnte. Und auch das Querflötensolo aus dem “Rondo Veneziano“ war ein musikalischer Hochgenuss. Herr Peter Dresbach reicherte die abwechslungsreiche Musik mit lustigen Anekdoten an und alle Anwesenden hörten gebannt zu.
Zu einigen Stücken wurde auch gemeinsam gesungen und es herrschte eine wunderbare Atmosphäre.An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich beim gesamten Orchester für diesen gelungenen Nachmittag.
Verleihung des Bürgermeister-Büscher-Ehrenamtspreises (13.03.2011)
Am Sonntag, den 13.03. um 11.00 Uhr durften die ehrenamtliche Mitarbeiter/innen des Altenheimes Marialinden an der Verleihung des Bürgermeister-Büscher-Ehrenamtspreises im Kulturbahnhof der Stadt Overath teilnehmen.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Altenheimes in Marialinden und der Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz in Overath zählten zu den Preisträgern. Mit den diesjährigen Preisträgern möchte die CDU Overath ein Zeichen setzen für die Bedeutung in der Öffentlichkeit weniger bekannter ehrenamtlicher Arbeit.
„Es ist tätige Nächstenliebe, zu der unsere Gesellschaft zu Dank verpflichtet ist“, sprach Overaths Alt-Bürgermeister auch im Namen der CDU Overath den Preisträgern Bewunderung, Dank und Anerkennung aus.
Über die Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit im Altenheim, so gering sie auch sein mag, haben wir uns sehr gefreut.
Karneval am Rosenmontag (07.03.2011)
Bereits am Vormittag war der Saal im Altenheim Marialinden wieder gefüllt mit erwartungsvollen Bewohnern in farbenfrohen Kostümen. Es galt, das Overather Dreigestirn mit seinem Gefolge gebührend zu empfangen. Pünktlich zog dann Prinz Niklas der Erste mit seinem Bauern Johannes und Jungfrau Daniel unter Musik und tosendem Applaus in den Saal ein. Mit dabei waren auch Prinzenführer Johannes, Herold Björn, die Pagen und der Elferrat.
Es sind dieses Jahr die jüngsten Tollitäten, die Overath je hatte und sie haben ihre verantwortungsvolle Aufgabe mit Bravour gelöst. Alle Bewohner schunkelten, sangen und klatschten zur Musik mit und hörten begeistert den Liedern des Dreigestirns zu. Höhepunkt war dann natürlich die Ordensverleihung an Schw. Ruth, Schw. Gertrud und verschiedene Bewohner, darunter ein Geburtstagskind, das sich natürlich besonders freute.
Das Dreigestirn schenkte uns einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen und fröhlichen Vormittag, weitab vom Alltagsleben, den alle genossen haben.
Karnevalsumzug in Marialinden (05.03.2011)
Am Samstag geht es mit dem Karnevalsumzug in Marialinden weiter. Nach dem Umzuggibt uns das Dreigestirn mit Gefolge erneut seine Aufwartung.
Karneval im Altenheim Marialinden (Donnerstag, 03.03.2011)
Feste werden schon seit Urzeiten auf der ganzen Welt gefeiert. Waren und sind die Ausführungen und der Anlass auch sehr unterschiedlich, haben sie doch eins gemeinsam, sie halten Tradition und Bräuche aufrecht und bilden Höhepunkte im Leben eines Menschen. Dies ist auch unser Ziel, Höhepunkte im Leben unserer Bewohner erlebbar zu machen.
Die Weiberfastnachtveranstaltung ist neben vielen Veranstaltungen ein traditionelles Fest besonderer Art auch im Altenheim und wird von vielen Bewohner/innen gerne besucht. Frohe Lieder erklingen, Orden werden verteilt, Sträußchen geworfen und Bützchen verteilt.
Am Donnerstag, 03.03.2011 pünktlich um 14.30 Uhr war es soweit:
Die Karnevalssitzung konnte beginnen. Der Altprinz Sepp Altenrath konnte ein bunt kostümiertes und gut gelauntes Publikum begrüßen. Ebenfalls hieß er Josie Bonrath herzlich willkommen, der uns während der Sitzung mit seinen selbst komponierten Karnevalsliedern und passender Hintergrundmusik die Karnevalsgesellschaft in Stimmung brachte.
Den Auftakt gab die kath. Frauengemeinschaft Marialinden, die mit Tänzen, Musikstücken und gelungenen Sketchen die Bewohner/innen und Besucher zum Staunen und Lachen brachten. Viel Applaus ernteten die Darbieterinnen und erhielten beim Auszug ein doppelt dreifaches Allaf. Eine besonders gelungene Darbietung war der Auftritt des Double von Bruce Kapusta; das Trompetensolo war echt.
Dem schloss sich eine bunt gekleidete Dame an, die mit Witz ihre Stücke vortrug und gute Laune verbreitete.
Die kleine Tanzgarde ca. 40 junge Mädchen und Jungen, brachten mit ihren Tänzen zur Musik nochmals mächtig viel Stimmung in den Saal. Mit Bewunderung schätzen wir den Eifer und das Können dieser Mädchen und Jungen.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war zweifellos der Auftritt des Dreigestirns mit ihrem Prinzenführer Marialinden mit ihrem Gefolge: dem 11er Rat, den Pagen, der „großen Tanzgarde und der Blaskapelle. Im wahrsten Sinne des Wortes hielten sie Einzug mit Pauken, Trompeten und einer stimmungsvollen Begrüßungszeremonie. Die rund 60 Personen schmückten mit ihren herrlichen Kostümen und Paraden den Saal; das überwältigende Staunen der Zuschauenden war spürbar. Das Dreigestirn und der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft Altprinz Norbert gaben in ihren Worten an die Bewohner eine Botschaft weiter, die großen Dank und Wertschätzung von unserer Seite gebührt.
Zwei Lieder des Dreigestirns und Tänze der großen Tanzgarde gaben diesem Auftritt noch eine besondere Note. Mit Pauken und Trompeten begleiteten sie den tanzenden Trupp aus der applaudierenden Karnevalsgesellschaft hinaus.
Seit vielen Jahren erfreuen uns de Köbesse mit ihren alten und neuen Kölschen Liedern, die sie mit viel Pepp und Witz darbieten. Ihre Treue zum Haus ist beispielhaft.
Die Moderation, die passenden Worte und die Art und Weise wie der Altprinz Sepp Altenrath uns durch das Programm führte, gebührt eines besonderen Lobes. Die Freude, die gute Stimmung und die harmonische Abfolge der Auftritte stehen und fallen mit einem Moderator.
Mit einem großen Applaus beschloss der Altprinz Sepp den gelungenen Nachmittag, der um 17.30 Uhr beendet war.
Kein Bewohner verließ diese Sitzung mit Gleichmut, allen konnte man die Begeisterung, die gute Laune ansehen.
Es war zweifellos eine gelungene Auftaktveranstaltung und eine geniale Vorbereitung für die weiteren Tage.
Verleihung des Prinzenordens ( 02.03.2011 )
Das war eine gelungene Überraschung für unseren Bewohner Pastor Schmitz aus Heiligenhaus. Es wurde ihm nur mitgeteilt, seine Anwesenheit am Mittwoch um 16.00 Uhr sei unbedingt erforderlich . Wir " Eingeweihten" hatten für "Publikum " gesorgt: Ca 25 Bew. fanden sich ein, angetan mit Hütchen, selbstgebastelten Orden oder Luftschlangen. Für Stimmung war gesorgt. Um 16.00 Uhr trafen sie dann ein: Prinz Martin III. mit seinem Prinzenführer Andreas und seinem Gefolge. Als zusätzliche Überraschung hatte er noch Tänzerinnen der Tanzgarde Rot-Weiß Heiligenhaus mit gebracht. Zunächst deutete nichts auf eine Ordensverleihung hin. Prinzenführer Andreas stellte sich vor, den Prinzen und sein Gefolge. Dann überraschte er unsere Sr. M. Ruth, der er einen Orden verlieh. Sie freute sich richtig darüber.Anschließend plauderte er aus dem " Nähkästchen " aus seiner Zeit in Heiligenhaus, als Pastor Schmitz damals noch Pfarrer war. Zwischendurch tanzten die Tänzerinnen der Tanzgarde gekonnt und mit viel Elan. Ein kräftiger Applaus war ihnen sicher. Dann sprach Prinz Martin Pastor Schmitz persönlich an, auch er plauderte aus dem " Nähkästchen ". War er doch etliche Jahre beim Pastor Messdiener gewesen. Auch etliche wichtige Lebensdaten brachte er mit Pastor Schmitz in Verbindung. Dann kam der große Augenblick: Die Verleihung des Prinzenordens an den ganz überraschten und sichtlich gerührten Pastor Schmitz "für alles, was Sie in all den Jahren in Heiligenhaus für uns getan haben, der Orden soll ein besonderes Dankeschön von mir ganz persönlich sein." Und er umarmte den Geehrten, den er " bisher noch nie hätte umarmen können." Wir alle freuten uns mit Pastor Schmitz für diese schöne Ehrung und applaudierten kräftig und lang Danach wurde noch etwas gesungen und geschunkelt. Der Prinz verabschiedete sich von uns allen. Im Eingangsbereich gab es dann noch einen kleinen Umtrunk für Prinz, Gefolge und dem Geehrten.
Besuch vom stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Overath, Siegfried Raimann (rechts), erhielt Bewohnerin Gerda Kulartz an ihrem 92 Geburtstag im Altenheim Marialinden. Außerdem gratulierten Schwester M. Susanne Schrammel (links) sowie Verwandte, Freunde und die Mitarbeiterinnen des Altenheims Marialinden.
Foto: fcjm
"10 Minuten-Aktivierung" ( 13.02.2011)
Zunächst eine Definition zur 10 Minuten-Aktivierung: Sie ermöglicht es, BewohnerInnen mit dementiellen Erkrankungen eine therapeutische Betreuung anzubieten. Berücksichtigt wird die zeitlich begrenzte Konzentrations-
fähigkeit dementer BewohnerInnen. Grundlage der Aktivierung ist der Einsatz vertrauter Gegenstände aus der Vergangenheit der BewohnerInnen. Eine fast täglich durchgeführte Aktivierung ist angeraten.
Grundsätzlich sind fast alle Themen geeignet. Belastende Gesprächsstoffe z.B. aus Kriegsjahren sollten jedoch vermieden werden.
Ziel der 10 Minuten-Aktivierung ist Wiedererweckung, Förderung und Erhaltung von Fähigkeiten und Ressourcen.
Basis für eine individuelle Betreuung sind gesammelte Informationen aus dem erstellten Biographieblatt, Gespräche mit Angehörigen und wenn möglich, mit dem Bewohner selbst. In der Vorbereitungsphase werden
im Regelfall Bewohnerbezogene und Themenbezogene Materialsammlungen zusammen gestellt, die an einem fest gelegten Ort auf der jeweiligen Ebene aufbewahrt werden.
In unserer Einrichtung wird u.a. bei einer fast erblindeten Bewohnerin ( hell und dunkel kann unterschieden werden ) 10 Minuten-Aktivierung morgens am Bett - vor dem Aufstehen -durchgeführt. Sie war viele Jahre mit einem
sehr rührigen evangelischen Pfarrer verheiratet. Von Haus aus ist sie sehr religiös. Dieser Aspekt und der ausdrückliche Wunsch der Bewohnerin selbst, sowie der Angehörigen nach "Geistlicher Lektüre vor dem Auf-
stehen" führten zu einer 10 Minuten-Aktivierung rein spiritueller Art.
Die Bewohnerin wird morgens am Bett mit Namen begrüßt, meist zudem mit Handschlag. Die Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes nennt ebenfalls ihren Namen. Nach einem kurzen Plausch mit Frage nach Wohlbefinden
und Tagesinformation beginnt die Aktivierung: Aus dem sog. " Neukirchener Kalender", ein der Bewohnerin seit Jahrzehnten vertrauter spiritueller Tagekalender, wird ein kurzer Text langsam, Abschnitts weise vorgelesen. Dabei wird auf Mimik geachtet, um zu erkunden, welches Wort oder welcher Satz sie emotional berührt. In der Regel bittet die Bewohnerin den Text zu wiederholen. Nach einer kurzen Stille stellt die Mitarbeiterin des Sozialen
Dienstes gezielt Fragen nach den bestimmten Worten oder Sätzen. Der Bewohnerin wird genügend Freiraum gegeben, Empfindungen und oder Erinnerungen zu schildern.
Die 10 Minuten - Aktivierung endet mit einem gleichbleibenden Ritual.
Krippenfahrt der Senioren (18.01.2011)
Die gute Resonanz auf die Krippenfahrt von vor einer Woche gab den Anlass, sich erneut auf den Weg zu machen, um im Umland von Marialinden Krippen in Pfarrkirchen und Kapellen aufzusuchen.
Trotz des fortgeschrittenen Datums fanden wir – 5 Bewohnerinnen und zwei Begleitpersonen – in jeder Pfarrkirche und Kapelle eine Krippe vor. Leider waren zwei Pfarrkirchen verschlossen und niemand war in der Nähe, der die Schlüsselgewalt über die Kirche hatte. Trotz alledem konnten wir uns an den drei anderen Krippen vor Ort und nachher noch im Bus erfreuen. Es ist erstaunlich, wie viel Vielfalt und Liebe in die Gestaltung und Aufmachung der Krippen gelegt worden ist. Für die Besucher ist es eine Augenweide und eine Einladung in Stille und mit einem abschließenden Weihnachtslied an der Krippe zu verweilen.
Weiterbildungsmaßnahme zur Qualifikation von Alltagsbegleitung nach § 87 b SGB XI (13.01.2011)
Am Donnerstag, 13.01. konnten wir am Abend die frisch gebackenen Alltagsbegleitungen im Altenheim Marialinden willkommen heißen und zu ihrem erfolgreichen Abschluss dieser Weiterbildungsmaßnahme beglückwünschen.
Vom Juni 2010 bis Januar 2011 nahmen die fünf Mitarbeiterinnen Frau Angelika Ludwig, Frau Angelika Grille, Frau Sonja Winterberg, Frau Lydia Kaiser und Frau Marina Schönfisch aus dem Altenheim Marialinden an dem Weiterbildungsprogramm im Mutterhaus in Salzkotten neben 13 weiteren Mitarbeiterinnen, die ebenfalls zu der Weiterbildung aus den trägereigenen Altenhilfeeinrichtungen, entsandt wurden, teil. Im Rahmen dieser Weiterbildung wurden ihnen die wichtigsten Kompetenzen für die Ausübung der Tätigkeit als Alltagsbegleitung in Theorie und Praxis vermittelt. Neben dem theoretischen Teil, der ihnen im Mutterhaus in Salzkotten vermittelt wurde,hospitierten sie im sozialen Dienst und in der Pflege in ihrer Einrichtung, so auch die fünf namentlich genannten Mitarbeiterinnen.
Für ihre Aufgabe als Alltagsbegleitungen wünschen wir Ihnen Freude, Kreativität, sicherlich auch Nervenstärke und die Erfahrung, einen wertvollen Dienst an unseren dementiell veränderten Bewohnerinnen und Bewohner zu übernehmen.
Der Kirchenchor in Marialinden beschließt die Weihnachtszeit in der Kapelle des Altenheimes (09.01.2011)
Der Kirchenchor aus Marialinden kam, wie es in diesem Haus schon Tradition ist, am Ende der Weihnachtszeit, um Weihnachtslieder und treffende Gedichte und Kurzgeschichten vorzutragen. Dieses Mal musste de r Bes uch des Chores in der Hauskapelle stattfinden, da die Erkrankungen im Haus zwar schon am Abklingen waren, aber noch nicht ganz beseitigt sind. Eine vorbeugende Maßnahme, die hoffentlich für die Vorstellung de s Kirchenchores einmalig bleibt.
Gewöhnlich zieht der Kirchenchor übe r die Wohnbereiche und erfreut die Bewohner/innen in ihrer nächsten Umgebung mit Liedern und passenden Gedichten. Diese persönliche Begegnung mit den Bewohnern wurde in einem virtuellen Gang durch das Haus ausgestrahlt. Ausgestrahlt deshalb, weil die Bewohner/innen sich durch die Übertragungsanlage in ihren Zimmern oder in den Tagesräumen zuschalten konnten.
Diese Behelfeskonstruktion hat offenbar bestens geklappt. Im nächsten Jahr wünschen wir uns, dass die Vorstellung des Kirchenchores wieder in den Wohnbereichen von Angesicht zu Angesicht ausgetragen werden kann.
„Wir kommen daher aus dem Morgenland…“ Sternsinger im Altenheim Marialinden (06.01.2011)
Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg kamen die Sternsinger wie jedes Jahr am 6. Januar auch in unser Haus.
Dieses Mal gestaltete sich die „Begegnung“ der Sternsinger mit unseren Bewohnern mittels der Übertragungsanlage. Alle Bewohner konnten in ihren Zimmern und in den Tagesräumen der Wohnbereiche die Segenswünsche und Lieder der Sternsinger miterleben. In diesem Jahr konnten wir unsere Bewohner nicht in großen Saal zu einem gemeinsamen Nachmittag zusammen kommen lassen. Ein Magen-Darm-Infekt, von dem einige Bewohner im Haus betroffen sind, zwang uns zu dieser vorbeugenden Maßnahme.
Mit einer kleinen Feierstunde in der Kapelle gaben wir dem Besuch der Heiligen Drei Könige einen gebührenden Rahmen. Die Spendenfreudigkeit der Bewohner, der Angehörigen war reichhaltig. Die Sternsinger dankten und hinterließen mit dem Kreidezeichen und einem Aufkleber „C+M+B“ den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“.
Bewohner erzählten, dass die Segenswünsche der Sternsinger sie alle in Bild und Ton erreicht hätten.
Für dieses Jahr diente uns die Technik, dass wir die Bewohner an dem Besuch der Hl. Drei Könige teilhaben lassen konnten. Für das kommende Jahr und für die weiteren Jahren wünschen wir uns natürlich, dass wir die Sternsinger in unserem Haus direkt – von Angesicht zu Angesicht – begrüßen dürfen.
Kinderkrippenspiel im Altenheim Marialinden (21.12.2010)
Erwartungsvoll waren die Bewohner/innen des Altenheimes in Marialinden, als die Kinder des diesjährigen Krippenspieles der Gemeinde Marialinden endlich eintrafen. Was werden sie uns in diesem Jahr darbieten? Die Kinder waren ganz gespannt, ehe sie mit ihrem Stück beginnen konnten.
Weihnachten verändert den Menschen, so lautet das Motto des diesjährigen Krippenspieles
Ein alter Mann in heutiger Zeit wollte sich nicht von der Botschaft der Heiligen Nacht überzeugen lassen. Für ihn war das eine vergessene Geschichte.
Die Kulisse ändert sich und Kaiser Augustus trat hervor und verkündete den Bürgern des Landes, sich in die Steuerlisten eintragen zu lassen. Maria und Josef machten sich auf den Weg in ihre Heimatstadt Bethlehem. Dort wurden sie an der Herberge abgewiesen; später fanden sie doch noch einen Platz in einem Stall. In die Krippe legten sie das Jesuskind, das selig unter den wachsamen Augen seiner Eltern schlief.
Die Hirten saßen um ein Lagerfeuer herum und wärmten sich die Hände. Engel verkündeten ihnen die Geburt Christi. Sogleich machten sich die Hirten auf den Weg zum Stall. Große Freude strahlte aus ihren Augen als sie das Jesuskind erblickten. Gerührt und ergebungsvoll schenkten sie ihm ihr Fell und ihre Lampe.
Die Kulisse nimmt den alten Mann in den Blick, der sich von dem Geschehen hat anrühren lassen. So wie die Hirten damals, wurde es ihm warm um´s Herz; er wendet sich dem Jesuskind zu und begreift die Botschaft der Heiligen Nacht. Beglückt und innerlich zufrieden verlässt er das Geschehen und geht seinen Weg weiter. ...
Die Bewohner/innen des Altenheimes applaudierten am Ende kräftig und waren voller Begeisterung für die Darbietungen der Kinder. Seit November probten zwölf Kinder für das Krippenspiel. Organisiert und eingeübt wurde das Stück durch Frau Yvonne Beissel und Christina Zinzius verrichten.
Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden, den Kindern und Organisatorinnen, die sich durch ihr Engagement hervorragend eingebracht haben.
"Eine gute Idee des Kindergartens „Marien-Treff“ (15.12.2010)
Am Dienstag, 14.12.2010 meldete sich die Kindergartenleiterin des Kindergartens „Marien-Treff“ in Marialinden im Altenheim mit der Frage, ob Sie am morgigen Tag mit einigen Kindern den Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheimes Geschenke überreichen dürfte. Dem wurde natürlich mit Freude zugestimmt.
In der Adventszeit haben die Kinder des Kindergartens gemeinsam mit ihren Eltern ganz fleißig Weihnachtsdekoration und Schneemänner gebastelt. Diese sollten nun auch zur Freude der älteren Menschen im Altenheim überbracht werden.
Acht wunderschöne Schneemänner brachten die Kinder als Geschenke mit. Inzwischen schmücken diese die Wohnbereiche und den Eingangsbereich des Altenheimes.
Während ihres Besuches erzählten die Kinder, die nach anfänglicher Schüchternheit, von den Basteleien im Kindergarten, von ihren Geschenkwünschen zu Weihnachten und von ihren Großeltern erzählten. Einen Großvater oder eine Großmutter oder gar Urgroßeltern zu haben, ist ein Geschenk, so die Kinder. Den Bewohnern merkte man sichtlich das Gerührt sein über die Geschenke und über diese Worte an. Lieder wurden gesungen und Gedichte erzählt, die zum Teil die Bewohner aus früheren Zeiten noch kennen.
„Im kommenden Jahr werden wir sicherlich wieder kommen“, so die Kindergartenleiterin Frau Ziller. Mit diesem Wiedersehensgruß verabschiedeten sich die Kinder und zogen beglückt von dannen. Mindestens genauso erfreut waren die Bewohnerinnen und Bewohner, die bei Gebäck und Getränk von den Geschenken und von dem Besuch der Kinder freudig erzählten.
Weihnachtliche Klänge im Altenheim Marialinden (12.12.2010)
Am 03. Adventssonntag bereiteten die Mitglieder des Spaßorchesters unseren BewohnerInnen, Ordensschwestern und einigen Angehörigen mit ihren musikalischen Darbietungen eine große Freude. Der große Gemeinschaftsraum war bis auf den buchstäblich letzten Platz besetzt. Unter ihrer jungen engagierten Dirigentin boten die vielen Mitglieder ein buntes Programm. Alt bekannte Weihnachtslieder wechselten mit beschwingten amerikanischen Melodien.Unter anderem "Jingle bells", " White Christmas", " Rudolf, The Red Nose Reindeer" und andere. Da konnte man so manchen Fuß im Takt wippen sehen. Die Dirigentin verstand es, alle Anwesenden in das Programm mit ein zu beziehen. Bei den alt bekannten Weihnachtsliedern wurde dann auch kräftig mit gesungen. Eine Stunde lang, von 15.00 -16.00 Uhr bliesen die Musiker ihre Instrumente, erklangen die Schlaginstrumente. Das war eine Leistung! Mit einem langen kräftigen Applaus wurden sie belohnt. Und dann ging es auch schon weiter: Auf dem Marialindener Weihnachtsmarkt ist das Spaßorchester eine feste Institution. Und wir konnten sie hören.
Besuch des Marialindener Weihnachtsmarktes (12.12.2010)
Kaum hatte das Spaßorchester unser Haus verlassen in Richtung Weihnachtsmarkt, zogen auch etliche BewohnerInnen, gefahren und begleitet von MitarbeiterInnen, Angehörigen, Ehrenamtlichen und Ordensschwestern Richtung Weihnachtsmarkt. Und was für ein schöner Weihnachtsmarkt ! Mit vielen Angeboten, vor allem aber mit einer wohlig anheimelnden Atmosphäre. Zunächst zog es die meisten zu den Feuerstellen. An beiden Seiten standen Bänke. Doch für die Rollstühle war noch genügend Platz. Gegen die klirrende Kälte gab es Glühwein oder Kakao und Reibekuchen. Die absoluten Renner. Daher heiß begehrt. Man musste schon Zeit mitbringen oder vorher eine Bestellung aufgeben, um in den Genuss der frisch zubereiteten Reibekuchen zu kommen. Zwischendurch war immer wieder das Spaßorchester zu hören oder der Nikolaus trug eines seiner schönen Gedichte vor. Einige BewohnerInnen schauten sich noch auf dem Weihnachtsmarkt um, kauften eine Kleinigkeit. Amdere standen oder saßen um das Feuer herum, wärmten ihre Hände. Selbst Handschuhe konnten der Kälte nicht trotzen. Gegen 17.00 Uhr wurden die Bewohnerinnen in den Rollstühlen nach Hause gefahren. Sie alle trugen ein frohes Lächeln mit nach Hause. Gegen 17.30 verließen die "mobilen" Bewohnerinnen den Weihnachtsmarkt. Unser Bulli brachte sie nach Hause. Allen war klar: Das hatte sich wieder gelohnt ! Ein schöner Abschluß des 3. Adventssonntags.
Vorweihnachtliche Feier 2010 der Mitarbeiter im Kerzenschein (08.12.2010)
Stühle und Tische mussten im großen Saal des Altenheimes Marialinden zusätzlich aufgestellt werden, denn viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollten die stimmungsvolle vorweihnachtliche Feier des Altenheimes Marialinden erleben, die seit vielen Jahren Tradition hier im Haus ist. "Ein Stern im Advent", lautetet das Motto der vorweihnachtlichen Feier, die mit einer Wortgottesfeier in der Kapelle des Altenheimes begann. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalteten diese Feier mit; Schw. M. Gertrud (Einrichtungsleitung) dankte am Ende der besinnlichen Feier den Mitarbeitern in der Kapelle für den unermüdlichen Einsatz im Dienst an den alten Menschen: Herausforderungen liegen hinter uns, neue erwarten uns im kommenden Jahr. Es ist ein mutmachendes und hoffnungsfrohes Zeichen, dass wir dies alles gemeinsam angehen - jeder an seinem Ort und in seiner Aufgabe das ihm Zugetragene mit Gottvertrauen und Herz tut. Das prägt die Atmosphäre, das Miteinander im Haus und soll an dieser Stelle mit großer Wertschätzung und Dank an Sie gerichtet sein. Die Mitarbeiter dankten den Worten von Schw. Gertrud mit Anerkennung. Nun hieß es den Weg in den großen Saal zu nehmen, wo festlich geschmückte Tische und ein großartiges Festessen wartete. Frohe und gemütliche Stunden verbrachte die Festgesellschaft, die sich erst am späten Abend auflöste.
Lasst uns froh und munter sein...." (05.12.2010)
Mit diesem bei Jung und Alt bekannten Lied wurde der " Hl. Nikolaus " am Vigilabend zu seinem Namenstagsfest im großenGemeinschaftsraum von rund 65 BewohnerInnen, Mitarbeitern und Ordensschwestern freudig begrüßt. Er ließ es sich nicht nehmen alle Strophen laut und kräftig mitzusingen. Nach der Begrüßung durch die Einrichtungsleitung Schw. M. Gertrud wandte sich der " heilige Mann " mit persönlichen Worten zunächst an die BewohnerInnen. Sodann richtete er Dankesworte an die MitarbeiterInnen und Ordensschwestern für ihren tagtäglichen aufopfernden Einsatz. Lauter Beifall begleitete seine Worte.
Nach kurzen vorgetragenen Weisheitsgedichten aus seinem großen " Goldenen Buch " ging der " Hl. Nikolaus " plaudernd, sich sichtlich der guten Stimmung freuend, an den vollbesetzten Tischen entlang. Die letzte Strophe eines gesungenen Liedes: " Nikolaus, komm, wir warten sehr, deine Hände sind nicht leer...." erinnerten ihn an die noch zu verteilende Gabe, über die sich alle BewohnerInnen freuten. Nach herzlichen Abschiedsworten und Segenswünschen brachte er in Begleitung der Einrichtungsleitung auch den auf den Ebenen verbliebenen kranken BewohnerInnen seine Gaben und Segenswünsche.
Vorweihnachtsfeier der Stadt Overath im Altenheim Marialinden (03.12.2010)
Im festlichen Rahmen feierten Vertreter der Stadt Overath, allen voran H. Bürgermeister Heider, Herr Trefz und Fr. Riesinger, mit unseren BewohnerInnen die traditionelle Vorweihnachtsfeier. Einige Damen und ein Herr aus der Beschäftigungsgruppe von Sr. M. Ruth, trugen gekonnt weihnachtliche Gedichte und Erzählungen vor. Im Wechsel mit dem Jugendblasorchester Marialinden unter Leitung ihres renommierten Dirigenten H. Austen und ihres Organisators H. Riedel, bot sich ein festlich frohes Programm. Die jungen Musiker erfreuten mit bekannten Weihnachtsliedern alle Anwesenden. BewohnerInnen wie Gäste ließen sich angebotenen
Wein, Säfte und Weihnachtsplätzchen schmecken. Jeder literarische und musikalische Vortrag wurde mit reichlichem Applaus bedacht. Sr. M. Ruth richtete abschließend wohlgeformte Sätze an die jungen Musiker,
bewunderte ihr musikalisches Können, dankte ihrem Dirigenten H. Austen für seine hervorragende Arbeit an und mit den jungen Musikern. Anschließend wandte sich Bürgermeister Heyder mit Dankesworten zunächst an die jungen Musiker, ihrem Dirigenten und Organisator , richtete dann wohlwollende Worte an seine Bürger. Bedankte sich bei Ordensschwestern wie Mitarbeitern für ihren aufopfernden Dienst. Eine großzügige
Spende der Stadt Overath, von allen kräftig beklatscht, rundete seine Rede ab. Einrichtungsleiterin Sr. M. Gertrud bedankte sich im Namen aller für die Spende. Bürgermeister Heider kündigte dann für alle Bewohner
Innen ein kleines Geschenk der Stadt Overath an. Abschließend spielte das Jugendblasorchester noch ein Weihnachtslied, in das, wer konnte, mit einstimmte. Dann zog die " Musik "aus, begleitet mit kräftigem Applaus. Bürgermeister Heider und sein " Team " ließen es sich nun nicht nehmen, die Geschenke, begleitet mit guten Weihnachtswünschen, selbst zu verteilen. Sie zauberten auf jedes Gesicht ein freudiges Dankeslächeln.
Mit ihrem Geschenk in der Hand verließen nun nach und die BewohnerInnen den Saal. Bürgermeister Heider und Herr Trefz waren dann gemeinsam mit der Pflegedienst - und Hauswirtschaftsleitung bei den Ordens schwestern zum traditionellen Weihnachtsessen eingeladen.
Die „Sterne des Orients“ funkelten im Altenheim Marialinden (13.11.2010)
Eine einmalige und einzigartige Vorstellung gab am Samstagnachmittag eine Bauchtanzgruppe, die gekonnt orientalische Tänze darbot.Schnell füllte sich der Saal und voller Erwartung fieberten alle dem Auftritt der Bauchtänzerinnen entgegen. Mit einem mystischen Bauchtanz eröffneten sieben Bauchtänzerinnen den Nachmittag und zogen sofort alle in ihren Bann. Danach folgten mehrere atemberaubende Schleiertänze. Mit ihren farbenfrohen und reich verzierten Kostümen brachten die Bauchtänzerinnen den Orient mit seiner andersartigen Musik den Bewohnern im Saal näher und wurden mit viel Beifall belohnt.Es folgten zwei Solotänze: Musikalisch und tänzerisch wurde „Der Besuch des Franziskus beim Sultan“ dargeboten. Auf einfühlsame und gekonnte Weise verstand die Tänzerin die Begegnung beider Männer auf großartige Weise den Bewohnerinnen und Bewohnern nahezubringen.Der Solobauchtanz mit dem doppelten Schleier verzauberte die aufmerksamen Zuschauerinnen und Zuschauer.Danach setzte dieBauchtanzgruppe zum Finale an. Die dreiAbschlusstänze versetzten die Zuschauer erneut in einen orientalischen Taumel. Der letzte Tanz lud viele Bewohnerinnen und Bewohner zum Mitsingen ein: „Kennt ihr die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe von der ganz Marokko spricht?“ Am Ende der Vorstellung belobigte Schw. Ruth die ausgezeichneten tänzerischen Darbietungen und bedankte sich im Namen aller bei den Bauchtänzerinnen.
Sankt Martinsfest im Altenheim Marialinden ( 10.11.2010 )
Traditionsgemäß wird in unserer Einrichtung das Fest des Hl Martin am Nachmittag des Vortages gefeiert. Denn am 11.11. , dem eigentlichen Festtag des Hl. Martin, beginnt um 11.11 Uhr m Rheinland die Karnevalssaison. Wer kann und möchte, lässt sich den Beginn der "5. Jahreszeit" am Fernsehen nicht entgehen. So füllte sich also am Nachmittag des 10.11.der festlich geschmückte große Gemeinschaftsraum mit vielen Bewohnerinnen und Bewohnern. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Heimleitung stimmten wir uns mit dem Lied " St. Martin ritt durch Schnee und Wind..." ein. Danach wurde ein Martinsspiel in 3 Szenen angekündigt, das vier Bewohnerinnen und eine Ordensschwester als Sprechtext eingeübt hatten. Ein passendes Martinslied rundete jeweils eine Szene ab. Die fünf "Schauspielerinnen" sprachen ihre Texte überzeugend und gut. Ein paar Stoffe, eine Kappe und eine gebastelte Mitra rundeten das Bild ab. Die eigene Freude am Schauspielern übertrug sich auf die Zuhörer. Die Gruppe erntete viel Applaus. Nun war Zeit für heißen Glühwein oder andere Getränke, Gebäck und Unterhaltung. Gemütlichkeit pur. Der zweite Teil des Martinsfestes begann mit einem Gedicht " Teilen", setzte sich in einem Martinsliederpotpourrie fort und klang mit einem weiteren Gedicht " Das Wörtchen Danke" und - natürlich - mit einem Martinslied zum Schluß aus. Nach der Verabschiedung durch die Heimleitung wurde kräftig applaudiert und für das schöne " gemütliche und ruhige Fest "gedankt.
Bürger fahren für Bürger (28.10.2010)
so lautet das Motto, das sich ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer auf die Fahne schreiben. Von diesem ehrenamtlichen Engagement profitierten am Donnerstag, 28.10. fünf Bewohner und zwei Begleitpersonen vom Altenheim Marialinden. Zwei Bewohnerinnen freutensich auf die Unternehmung in Overath – ein Besuch im Café am Bahnhof. Drei weitere Bewohner wollten die gesamte Route, die der Bürgerbus heute geplant hat, genießen. Seit dem Oktober 2010 hat das Altenheim Marialinden eine eigene Haltestelle für den Bürgerbus, der jeden Donnerstag vier Fahrten nach Overath bis Untereschbach und zurück anbietet. Alte und bekannte Orte mögen einige Bewohnerinnen und Bewohner auf dieser Streckewieder zu sehen bekommen. Die Strecken, die der Bürgerbus fährt, werden nicht durch den Linienbusverkehr angeboten. Ein Bürgerbus verfügt über acht Sitzplätze, die durch Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder an Orten wohnen, die ein Linienbus nicht versorgt, besetzt werden können. Ehrenamtlich Aktive planen Route und Fahrplan, so ist auch die Route über das Altenheim Marialinden dazu gekommen. Gegen ein geringes Entgelt werden die Personen zu dem gewünschten Orte befördert. Wir freuen uns über dieses Angebot und werden es unseren Bewohnern ermöglichen, an diesen Fahrten teilzunehmen.
Ehemaligentreffen der berenteten Mitarbeiterinnen des Altenheimes Marialinden (27.10.2010)
Wie jedes Jahr im Oktober fand auch am vergangenen Mittwochnachmittag das Treffen der ehemaligen Mitarbeiterinnen des Altenheimes Marialinden statt. Im großen Gemeinschaftsraum des Altenheimes begrüßte Schw. Gertrud Windbergs (Einrichtungsleitung) die Ehemaligen. Männliche Mitarbeiter gibt es bis jetzt noch nicht unter den Berenteten. Bei Kaffee und Kuchen verbrachten die ehemaligen Kolleginnen einige gemütliche gemeinsame Stunden und tauschten aktuelle Ereignisse und Neuigkeiten aus.
Den Jahren Leben geben (23.10.2010)
... so lautet das Motto der Overather Senioren- und Gesundheitsmesse am Samstag, 23. Oktober 2010. Nach den erfolgreich stattgefundenen letzten beiden Veranstaltungen in 2007 und 2009 haben für die diesjährige Messe 43 Veranstalter ihre Dienstleistung, ihre Einrichtung und ihre Produkte vorgestellt: Seniorenheime, ambulante Pflegedienste, Rehazentren, Betreuungsvereine, die Caritas, Apotheken etc.
So war auch das Altenheim Marialinden mit einem Stand vertreten. Besucher schauten sich die beschrifteten und bebilderten Stellwände an und informierten sich über die Einrichtung.
Konkrete Fragen wie „Nehmen sie auch demente Personen auf?“, „Wir suchen einen Heimplatz für unsere Großmutter und würden uns ihre Einrichtung gerne ansehen“ oder „Halten sie Kurzzeitpflegeplätze in ihrer Einrichtung vor?“ konnten vor Ort beantwortet werden. Angehörige von ehemaligen Heimbewohnern, die verstorben sind, nahmen gerne in der Sitzgruppe Platz, um bei einem Kaffe und Gebäck über die vergangenen Zeiten zu erzählen.
So war die Präsenz des Altenheimes Marialinden auf dieser Messe durchaus vielversprechend und ergebnisreich.
Theatervorstellung im Saal Altenrath ( 23.10.2010)
Traditionsgemäß lädt der Theaterverein Marialinden alljährlich zu seiner Generalprobe in den Saal des Gasthauses Altenrath ein. In diesem Jahr trägt das Stück den verheißungsvollen Titel " Hier sind Sie richtig ".
Ehrensache ist es für viele Mitglieder des Theatervereins den Transfer der Bewohner im Rollstuhl oder im Auto zu übernehmen. Ruckzug waren die angemeldeten BewohnerInnen an Ort und Stelle. Pünktlich
um 14.00 Uhr erklang das Zeichen zum Beginn. Nach einer kurzen Begrüßung ging es los. Welch ein Verwechslungsspiel wurde uns präsentiert: Der ehemalige Bühnenstar Georgette suchte zwecks Vermietung ihrer Wohnung einen männlichen Mieter. Sie wollte auf diese Weise auch ihre beiden Untermieterinnen los werden: Eine Künstlerin, deren " stinkende Farben " die Vermieterin nicht mehr ertragen konnte, suchte ein männliches Modell.- der einen Spartacus darstellen sollte - für ein Gemälde, mit dem sie unbedingt eine Preis gewinnen wollte. Eine Klavierlehrerin , deren tägliches stundenlanges Geklimper - Tonleiter rauf und runter - sie auch nicht mehr ertragen konnte, suchte händeringend wenigstens einen Schüler. Alle 3 Frauen bekamen unabhängig von einander vom Dienstmädchen den Tip, eine Annonce in die Zeitung zu setzen. Die vielen Abkürzungen verwirrten das Diensmädchen. Vor allem eine " V.s.F. ".Schließlich gab das Dienstmädchen per Telefon selbst noch eine Annonce auf, " zwecks Heirat ". Jede der Frauen meinte mit V.s.F etwas anderes. Und dann begann das Verwirrspiel: Keine der drei Frauen wussten etwas von den Annoncen der anderen. Nur zu verständlich, dass die Damen in mehr oder weniger lautstarke Verzweiflung gerieten und die Bewerber in teilweise äußerst
peinliche Situationen. Das Stück endete natürlich mit einem Happy End, als die vier Bewerber sagten, auf welche Annonce sie sich beworben hatten. Nun stellte sich die richtige Dame neben den richtigen Bewerber.
Ein langer Applaus war den guten Darstellern sicher. Unsere älteste Bewohnerin - 102 Jahre alt - meinte: " Das war ein prima Stück !". Eine andere, bald 100 jährige Bewohnerin freute sich: " Das hat mir so gut gefallen, das
hat richtig Spaß gemacht! ".
Der neue Bewohnerbeirat stellt sich vor (30.09.2010)
Am Donnerstag, 30. September waren die Wahlen für den neuen Bewohnerbeirat im Altenheim Marialinden. Das neue Heimrecht heißt nicht nur Wohn-, sondern auch Teilhabegesetz. Denn es will konsequent die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner stärken. Die Mitwirkung der Bewohner/innen nach dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) bezieht sich auf die Gestaltung aller Lebensbereiche innerhalb der Einrichtung. Vor allem die Grundsätze der Speiseplanung sowie die Freizeitgestaltung und Hausordnung werden durch den Bewohnerbeirat wirksam mitbestimmt. Während der zweijährigen Amtszeit finden im 6wöchigen Rhythmus Bewohnerbeiratssitzungen statt. Die Mitwirkung bezieht sich auch auf die Sicherung einer angemessenen Qualität der Betreuung der Einrichtung und auf die Leistungs-, Vergütungs- und Qualitätsvereinbarungen mit den Kostenträgern.
Die Novellierung des Heimgesetzes mündete 2009 in der Verabschiedung des Wohn- und Teilhabegesetzes Nordrhein - Westfalen (WTG), welches die Beteiligungs- und Mitgestaltungsrechte der Menschen in den stationären Einrichtungen der Pflege erweiterte und weiterentwickelte. Der Bewohnerbeirat kann sich aus gewählten Vertretern aus der Einrichtung wie auch Vertretern außerhalb der Einrichtung zusammensetzen und vertritt die Interessen der Bewohnernnen und Bewohner gegenüber dem Träger und dem Leitungsteam.
Wir freuen uns über die Wahl des neuen Bewohnerbeirates, der sich aus Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheimes zusammensetzt und sagen ein ganz herzliches Dankeschön für die zukünftige Mitarbeit und Zusammenarbeit.
von links nach rechts:
Frau Anni Miebach (Vorsitzende)
Herr Johannes Hübecker
Frau Luise Kaddatz (stellvertretende Vorsitzende)
Frau Anneliese Voßbroich
Frau Anneliese Langenhöfer.
Erntefest mit Besuch des Erntepaares aus Eulenthal (29.09.2010)
Ein besonderes Erlebnis im Altenheim Marialinden war für die BewohnerInnen der Besuch des Erntepaares Löffelsender vom Heimatverein Eulenthal am Mittwoch, 29. September.
In Begleitung des Erntepaares, die am nächsten Sonntag beim Erntedankfest in Eulenthal gekürt werden, waren ein Hofstaat, die das Paar vorstellten und etwas über die Entstehung dieser Tradition erzählten. Interessiert und gespannt hörten die BewohnerInnen zu.
Dutzende von verschiedenen Kuchen, die von Nachbarn des Erntepaares gebacken worden waren, waren am frühen Nachmittag bereits eingetroffen. Die reichhaltige Kaffeetafel erfreut jeden, der gekommen war.
Die Liederbücher wurden bereits während der Kaffeetafel verteilt. Eine dem Haus sehr verbundene Ziehharmonikaspielerin brachte mit ihrem frischen Einlagen, Melodie und Stimmung in den Festsaal. Unterbrochen wurden die Lieder durch Darbietungen von Bewohnern - Gedichte und Unterhaltsames
zum Erntedank/Herbst.
Vor dem Eingang des Altenheimes hatte sich der Koch des Hauses, Hr. Barsuhn, schon im Bereiten der Reibeplätzchen stark gemacht. Diese mundeten den BewohnerInnen sehr.
Der Nachmittag verstrich, und nun hieß es, den Abschluss zu geben. Dem Erntepaar nebst Hofstaat danken wir für den schönen Erntedanknachmittag, den wir zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Erntepaar erleben durften. Es wird sicherlich ein Wiedersehen im nächsten Jahr geben.
Kirmesfest in Marialinden (06.09.2010)
Obwohl es in Marialinden keine offizielle Kirmes mehr gibt, feiert unser Haus dieses Fest traditionsgemäß weiter. Folglich war es am Montag wieder soweit: Schon um 14.00 Uhr fanden sich erwartungsvolle Bewohner im Großen Saal zum gemeinsamen Kaffeetrinken ein. Das ganze Haus duftete nach frisch gebackenen Waffeln und alle genossen die Leckereien mit heißen Kirschen und Schlagsahne.
Danach ging es Schlag auf Schlag weiter: Das Spaßorchester spielte zünftige Musik, sodass das ganze Haus schunkelte und klatschte. Die Begeisterung war groß und die Musikanten ernteten viel Applaus.Unsere Bewohner versuchten sich draußen mit viel Enthusiasmus beim Kegeln, warfen Dosen und räumten reihenweise Preise bei der Tombola und beim Glücksrad ab.
Nach so viel körperlicher Anstrengung schmeckten auch die frisch gebrutzelten Pommes Frites mit Beilage wieder gut und mit Bowle wurde sich zugeprostet.
Viele freuten sich, dass auch ihre Angehörigen an diesem Fest teilnahmen.
Gegen 17.00Uhr spielte das Orchester dann sein endgültig letztes Lied und es hieß Abschied nehmen von unserem diesjährigen Fest.
Mit der tatkräftigen Unterstützung Aller wird es auch im nächsten Jahr bestimmt wieder stattfinden.
Alt und Jung in einem Boot – Seniorenrheinfahrt 2010 (01.09.2010)
so lautet das Motto der 5. Seniorenrheinfahrt mit dem Erzbischof Joachim Kardinal Meisner.
Neun Bewohner und drei Begleitpersonen des Altenheimes Marialinden gingen am 01. September "auf große Fahrt". An Bord der „RheinEnergie“ erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm. Zuverlässige Begleitung wartete auf sie an der Anlegestelle des Rheinenergie-Schiffes in Köln-Wesseling. Schülerinnen der Ursulinenschule in Hersel holten die Bewohner von den Kleinbussen ab und führten sie auf das Schiff.
Während der gesamten Rheinfahrt standen uns fünf Mädchen der Ursulinenschule zur Seite.
400 Bewohner von Altenhilfeeinrichtungen aus dem Erzbistum Köln befanden sich auf dem Schiff. Aufmerksam und sorgend wurden sie durch die Schülerinnen der Ursulinenschule und weiteren jungen Freiwilligen sowie Mitarbeiter der Caritas auf während ihres Aufenthalts auf dem Schiff begleitet. Rund 600 Menschen, junge und alte, sind an diesem Tag auf dem Rheinenergie Schiff gezählt worden. Die Teilnahme des Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner, der gemeinsam mit den Teilnehmern dieser Aktion eine Hl. Messe auf dem Schiff feierte, erfreute die Senioren sehr.
„Alt und Jung in einem Boot“ – eine Schifffahrt verbindet Generationen. Die eigentliche Urheberquelle dieser Aktion ist der Aufruf von Papst Benedikt XVI beim Weltjugendtag in Köln 2005, wo er die Jugend der Welt aufgerufen hat, die alten Menschen nicht ihrer Einsamkeit zu überlassen. An diesen Auftrag erinnert der Diözesan-Caritasverband Köln jedes Jahr aufs Neue und lädt zu einer Generationen verbindenden Schifffahrt ein. „Wir möchten, dass die Senioren in unseren Altenhilfeeeinrichtungen nicht von der Gesellschaft abgetrennt sind, sondern ins Leben eingebunden werden, sagte Diözesan-Caritas-Direktor Frank Johannes Hensel in seinem Grußwort. An Bord der „Rheinenergie“, von der aus der Papst während des Weltjugendtags predigte, sei dafür gesorgt, dass Alt und Jung sich begegneten und miteinander ins Gespräch kommen können.
Die Schichten, Gruppen und Generationen unserer Gesellschaft werden sich untereinander zunehmend fremd. Ältere Menschen verstehen im Zeitalter von Digitalisierung nur schwer, wie die junge Generation „tickt“. Junge Menschen können sich umgekehrt kaum vorstellen, welche Sorgen, Nöte oder Wünsche alte Menschen bewegen.
Die Schifffahrt „Alt und Jung“ will die Begegnung und den Austausch zwischen den Generationen ermöglichen – beispielhaft an diesem Tag, und natürlich über diesen Tag hinaus.
Die Bewohner unserer Einrichtung waren begeistert. Die Intention dieser Aktion fanden sie toll, und sie genossen den sonnigen Tag und die Begleitung durch die jungen Schüler.
Begehung durch die Feuerwehr Löschgruppe Marialinden (26.07.2010)
Am 26.07.2010 fand gegen 20.00 Uhr die jährliche Begehung durch die Feuerwehr Marialinden statt. Die Löschgruppe war mit 12 Mann vertreten und wurde durch Schw. M. Gertrud und Schw. M. Susanne herzlich Willkommen geheißen.
Der Brandschutzbeauftragte des Altenheims Hr. Tauscher übernahm danach die Gruppe. Hr. Sascha Tauscher ist Mitglied in der freiwilligen Feuerwehr Marialinden und konnte ausführlich über das Altenheim und etwaige Gefahren im Einsatzfall berichten.
Im Wohnbereich Michael nahm die Begehung ihren Anfang. Den Feuerwehrleuten wurde die Bewohneranzahl der einzelnen Wohnbereiche und die Bewohnerstruktur erklärt. Es wurden die Fluchtwege über die Treppen und auch über die Fenster in Augenschein genommen. Die Feuerwehr wurde darüber in Kenntnis gesetzt, dass seit einem Monat keine Wandhydranten im Haus vorhanden sind. Somit muss die Feuerwehr im Ernstfall von außen eine B-Leitung mit Verteiler ins Foyer legen und von da aus mit einem C-Rohr den Angriff über das Treppenhaus starten. Ein Oberflurhydrant befindet sich direkt am Haus, sowie Unterflurhydranten, die sich auf der Franziskanerstraße befinden. Vom Treppenhaus gelangte die Feuerwehrtruppe zum Heizungsraum, zur Küche und Wäscherei und zum Verabschiedungsraum. Nach der Begutachtung dieser Räumlichkeiten wurde die Wohnbereiche Klara und Franziskus besichtigt. Hier wurde das Rettungstragetuch erklärt und auch praktisch geübt. Anschließend ging die Feuerwehrgruppe in den Außenbereich, d. h. in die Grünanlagen rings um das Altenheim herum. Dort wurden die Sammelplätze und die Absperrung am Parkplatz erklärt. An der Rezeption wurde die BMZ ausführlich angeschaut,und die Laufkarten überprüft.
Es wurde mit dem stellvertretenden Löschgruppenführer Simon Spanier vereinbart, dass bei Alarmauslösung direkt von dem ersten ausrückenden Feuerwehrfahrzeug die Kreisleitstelle informiert wird und im Weiteren, dass der Brandschutzbeauftragte angerufen wird.
Zum Schluss haben Schw. M. Gertrud und Schw. M. Susanne zu einem kleinen Umtrunk im Gemeinschaftraum eingeladen. Hier wurden noch Fragen beantwortet und Anregungen gegeben.
Gegen 21.45 Uhr war die Begehung beendet. Alle Teilnehmenden gingen mit einem guten Gefühl nach Hause. Angesichts dessen, das ein Ernstfall eintreten kann, waren bei den Beteiligten die Hoffnung und der Wunsch größer, dass ein Brand im Altenheim niemals eintreten möge.
Traditionelles Grillfest (22.07.2010)
Auch in diesem Jahr fand traditionsgemäß wieder das Grillfest für unsere Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter statt. Nach anfänglichen Zweifeln, ob es trotz des im Wetterbericht angekündigten Gewitters möglich ist, das Fest im Garten stattfinden zu lassen, wurden Stühle, Tische und Sonnenschirme ins Freie getragen. Nach dem kölschen Motto “Es hätt noch immer jot jegange“, baute auch das Küchenteam die notwendigen Utensilien auf.
Wir hatten Glück, denn sowohl das Wetter, als auch die gute Laune und der Appetit der Bewohner spielten mit. Zahlreich versammelten sich die Bewohner unter den Sonnenschirmen.Nachdem der Duft von Fritten, Würstchen und Frikadellen durch die Luft wehte, bedienten sich alle an dem leckeren Essen und auch die fruchtige Sommerbowle wurde nicht verschmäht.An den einzelnen Tischen fanden rege Unterhaltungen statt und ein Teil der Bewohner vergnügte sich beim Spiel mit dem Schwungtuch und mit Bällen. Zum Abschluss stärkten sich alle noch mit leckerem Eis und ließen den wunderschönen Tag in Ruhe ausklingen.
Angehörigennachmittag am 01.07.2010 im Altenheim Marialinden - Informationsveranstaltung für Angehörige und Betreuer 38 Angehörige und Betreuer der Bewohner konnten wir an unserem Angehörigennachmittag begrüßen. Die Tagesordnung war sehr vielseitig:
Finanzlage der Einrichtung
Zukünftige Barbetragsverwaltung
Verteilung der Bewohnerpost
Vorstellung der zwei neuen Ordensschwestern
Reorganisation der Einrichtung
Alltagsbegleiterinnen gemäß § 87 b des SGB XI
Zahnärztliche Kontrolluntersuchung
Trotz des recht trockenen Stoffes war das Interesse groß; Begegnungen, Gespräche hatten in der Pause und zum Schluss der zweistündigen Veranstaltungen Raum. Die Atmosphäre war angenehm, so dass auch Frohsinn und ein Lachen ihren Platz hatten.
Seniorenmesse mit anschließendem Kaffeetrinken während der Festoktav in Marialinden am 30.06.2010
Die Seniorenmesse in der Festoktav der Pfarrgemeinde St. Maria Heimsuchung wurde von den Bewohnern unseres Hauses in diesem Jahr wieder aufgesucht, auch um die alte Heimatkirche wieder aufzusuchen, die während der Festoktav besonders festlich geschmückt ist. Sehr herzlich wurden alle Senioren durch Pastor Fischer, der die Hl. Messe zelebrierte, begrüßt. Manches bekannte Gesicht konnten Bewohner und die Senioren des Ortes wieder sehen. Schön war es, die Begegnungen zu sehen und die älteren Leute im Pfarrheim bei Kaffe, Kuchen und einem Plausch zu sehen. Froh und zufrieden kehrten wir am späten Nachmittag wieder in das Altenheim zurück; es war noch länger Gesprächsstoff unter den Bewohner, dass dieser Nachmittag doch wieder sehr gelungen gewesen sei. Jubiläumsveranstaltung für Mitarbeiter/innen am Montag, 21.06.2010 im Altenheim Marialinden
Geborgen im Glauben Nah bei den Menschen.
So lautet das Thema des Jubiläumsjahres der Franziskanerinnen Salzkotten.
Schw. Carola, bis 2009 Generaloberin der Franziskanerinnen, Schw. Hildegarde, Provinzoberin, Schw. Raphaela, Provinzassistentin und Schw. Cornelia als Qualitätsbeauftragte des Trägers begingen gemeinsam mit 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Ordensschwestern des Hauses eine geistliche Feierstunde. Ein besonderer Höhepunkt an diesem Nachmittag war der Vortrag von Schw. Carola. Sie stellte das Leben und Wirken der Gründerin Mutter M. Clara Pfänder, Gründerin der Franziskanerinnen Salzkotten, im geschichtlichen Kontext sehr anschaulich dar; in Bild und Kernaussagen wurde der Vortrag über eine Power Point Präsentation untermauert. Beeindruckt von dem Vortrag war nach den letzten Worten Schw. Carolas alles still im Raum. Einige wenige Fragen wurden gestellt.
Im Anschluss daran begegnete man sich bei Kaffee und Kuchen, lachte und sprach hier und da mit Interesse über den Vortrag.
Weitere Veranstaltungen anlässlich des Jubiläumsjahres finden im Mutterhaus Salzkotten statt. Der nächste Termin, der vorgemerkt werden sollte, ist der Tag der offenen Tür am 04. Juli im Mutterhaus Salzkotten.
Die Mitarbeiterin, Fr. Anne Bücheler, gab ihren Eindruck von der Jubiläumsveranstaltung am Mo., 21.06.2010 in Marialinden in folgenden Worten wieder:
Die Mitarbeiter des Altenheimes „Maria Hilf“ wurden am Montag, 21.06.2010 zu einer sehr schönen Feierstunde eingeladen. Der von Schw. M. Carola, im Rahmen dieser Feierstunde, anschaulich dargestellte Vortrag, verbunden mit einer Power Point Präsentation, informierte uns über die Entstehung der Franziskanerinnen im Jahre 1860 und über das Wirken von Mutter M. Clara Pfänder, der Gründerin der Franziskanerinnen Salzkotten. Es ist sehr bemerkenswert, mit welcher Hingabe diese sich, trotz der vielen Schwierigkeiten, für die Menschen eingesetzt hat.
Unter großer Anteilnahme konnte im April 2009 an dem Wohnhaus von Mutter M. Clara Pfänder in Rom, in dem sie gelebt und viel zu früh verstorben ist, eine Gedenktafel angebracht werden. Ein würdiges Zeichen um auch auf diese Weise das Leben und Wirken Mutter M. Clara Pfänders lebendig zu halten.
Mit Kaffee und Kuchen und einer abschließenden Wortgottesfeier in der Kapelle des Altenheimes wurde dieser Festtag beendet. Das letzte Bild der Power Point Präsentation stellt einen Sternenhimmel dar. Es symbolisiert das Wirken aller Mitarbeiter im Haus und soll als Motivation dienen, die Arbeit mit Freude und Begeisterung auszuüben.
Allen Ordensschwestern wünsche ich zum 150jährigen Bestehen der Gemeinschaft meinen herzlichsten Glückwunsch.
Im Namen der Bewohner, des Hauses möchten wir uns sehr herzlich bei den Verantwortlichen für diesen Nachmittag bedanken. Es stimmt uns froh, eine so herzliche und freundliche Aufnahme an diesem Nachmittag erlebt zu haben.
Anne Bücheler, Mitarbeiterin im Altenheim Marialinden
Zuwachs im Wohnbereich Ursula/Ebene4
Am Freitag, den 18. Juni war es endlich soweit: Auch der Wohnbereich Ursula erhielt Zuwachs in Form dreier schöner Kanarienvögel. Nachdem am Donnerstag schon die große Voliere aufgestellt wurde, warteten unsere Bewohner gespannt auf die Vögelchen. Diese wurden dann auch mit großer Begeisterung begrüßt und die Freude an den Tieren war deutlich sichtbar. Insbesondere gefiel allen, dass die Vögel unterschiedliche Farben haben, sodaß sie gut voneinander zu unterscheiden sind. Einer ist weiß, einer grün und einer gelb. Es begann die große Debatte der Namensgebung. Schließlich einigte man sich auf die Namen Bambino, Max und Moritz. Damit alle Bewohner die Namen kennen lernen und behalten können, wurden die Kanarien einzeln fotografiert und die Bilder mit dem Namen versehen. Diese kleben nun für jeden gut sichtbar an der Voliere. Wir haben auch direkt Helfer gefunden, die sich mit um die Versorgung der Tiere kümmern werden. Alle waren sich einig, dass die Sitzecke rund um die Voliere in Zukunft ein beliebter Aufenthaltsort wird.
Planwagenfahrt, rund um Marialinden
Schöneres Wetter konnten wir uns für unsere Planwagenfahrt am Dienstag, den 15.06.2010 , wirklich nicht wünschen. Wir, dass waren 16 BewohnerInnen und eine Ordensschwester als Begleitperson. Als alle ihre Plätze eingenommen hatten zogen die beiden " Kaltblüter " an und ruckelten uns erst einmal tüchtig durch. Im gemächlichen Schritttempo durchquerten wir bekanntes Gelände, dass aus der Höhe des Planwagens irgendwie doch anders aussah. Volksliederhefte wurden verteilt. Laut und kräftig erklangen die Lieder. Ob der Gesang unseren beiden " Kaltblütern " gut gefiel ? Jedenfalls spitzten sie die Ohren. Nach einigen Liedern schmeckte allen die erfrischende Saftschorle. Unser Küchenteam hatte wieder einmal gut für uns gesorgt. Aufmerksam schauten wir uns die wunderschöne Landschaft an. Mitten im Wald bekamen dann die beiden Pferdeeine wohlverdiente Ruhepause. Schließlich ging es mit voll beladenem Wagen bergauf und bergab. Der Planwagenbesitzer und seine Frau nutzten die Zeit zu einem kleinen Plausch mit uns. Dankbar nahmen sie die erfrischende Saftschorle an.Bald schon zogen unsere beiden Pferde wieder kraftvoll an. Singend, schauend und unterhaltend näherten wir uns wieder der " Heimat ". Nach gut einer dreiviertel Stunde sichteten wir unser Haus mit dem " Wagenpark ". Nach einem herzlichen Dankeschön mit Applaus stiegen alle mit mehr oder weniger Unterstützung wohlbehalten aus. Wir waren uns alle einig: Schön war es. Etliche Bewohnerinnen meinten: " So eine Planwagenfahrt mache ich aber nochmal mit " Übrigens: einige BewohnerInnen fuhren schon zum zweiten Mal mit. Es lohnt sich also.
Fronleichnamsfest (03.06.)
Bei schönstem Wetter versammelten sich rund 70 BewohnerInnen und wir Schwestern nach der Hl. Messe vor dem Haupteingang unserer Einrichtung. Mit Gebet und Gesang warteten wir auf die Fronleichnamsprozession, die seit Jahren hier auf unserem Gelände eine "Statio" hält. Den Stationsaltar, " Statio " für die Monstranz mit dem "Allerheiligsten", richteten wir Schwestern in der Frühe festlich her. Windböen trugen uns die Klänge der Bläser aus verschiedenen Richtungen zu, einmal aus der Ferne, dann wieder ganz nah. Nach einer halben Stunde war die Prozession dann wirklich bei uns. Viele Dorfbewohner begleiteten den Priester, der die Monstranz mit dem "Allerheiligsten" trug. Voran viele Messdiener und etliche Kommunionkinder. Die Bläser unterstützten den Gesang. Alle versammelten sich weitläufig um den Stationsaltar. Pastor Wierling sprach das Tagesevangelium und einige Fürbittgebete. Vor dem Sakramentalen Segen richtete er noch einige Worte an alle BewohnerInnen. Unter anderem bedankte er sich, dass so Viele gekommen seien. Besonders bedankte er sich bei den Schwestern für die festliche Gestaltung des Stationsaltares und die Beflackung des Prozessionsweges entlang des Altenheims. Anschließend erteilte er den Sakramentalen Segen. Mit dem Lied: " Großer Gott, wir loben dich...", kraftvoll unterstützt von den Bläsern, zog die Prozession singend weiter. Wir alle sangen kräftig mit.
Gemeinsames Kaffeetrinken mit der Pfarrcaritas St. Walburgs Overath am Dienstag, 01.06.2010
Pfarrcaritas der Gemeinde St. Walburga, Overath
Die Pfarrcaritas von St. Walburga meldete sich vor einigen Wochen telefonisch und brachte eine Idee ein: Alle ehemaligen Bewohner der Stadt Overath, die nun im Altenheim Marialinden leben, zu einer Kaffeerunde im Altenheim zu versammeln. Die Pfarrcaritas hatte die Bewohner unseres Altenheimes, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Pflegebedürftigkeit nicht am Pfarrleben teilnehmen können, regelmäßig einzeln besucht. Damit sollte ihnen vermittelt werden, dass sie nach wie vor ein Teil der Pfarrei St. Walburga in Overath sind, dass sie nicht vergessen sind, auch wenn sie nicht mehr mobil sind. Ein besonderes Erleben war es nun, sie alle an einen Tisch zu holen, um unter den Bewohnern selbst Erinnerungen wieder aufleben zu lassen, Gemeinschaft zu erfahren und Kontakte zu Pfarrmitgliedern wieder aufzufrischen. Ein kleines Präsent der Gemeinde erfreute die Bewohner sehr. Die Bewohner, die nicht an der Kaffeerunde teilnehmen konnten, wurden im Zimmer besucht. Der gemeinsame Kaffee wurde sehr gut angenommen, die Bewohner äußerten sich beglückt darüber und plädierten für weitere Treffen. Im Advent wird der nächste Termin sein.
Pfingstsingen im Altenheim Marialinden
Seit eingigen Jahren gehört das " Pfingstsingen " des " Quartett - Vereins Marialinden " zum festen Bestandteil der rührigen Pfingstsänger in unserer Einrichtung. Es ist wohl der einzige Ort an diesem Samstagnachmittag vor Pfingsten, an dem sie länger als eine viertel Stunde singen. Und sie singen an vielen verschiedenen Stellen in Marialinden, bis ca. 22.00 Uhr ! Eine Leistung, in jeder Hinsicht ! Der Eingangsbereich konnte die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer kaum fassen. Es erklangen Heilig -Geist -Lieder, Heimatlieder und besinnliche Lieder. Wohlklingende Stimmen in gut abgestimmten Harmonien. Ein Ohrenschmaus, der die Herzen anrührte. Und das soll das Pfingstsingen ja sein: Das Herz öffnen für das Kommen des Heiligen Geistes. Schwester M. Gertrud - Heimleiterin -bedankte sich im Namen aller Anwesenden für das Kommen und den schönen Gesang. Der herzliche kräftige Applaus unterstrich ihre Worte. Nach einem guten Schluck und einer kleinen Stärkung verabschiedeten sich die Damen und Herren des "Quartett -Vereins und zogen weiter, um an anderen Stellen Pfingsten an zu singen.
Seniorennachmittag, Saal Altenrath 20.05.2010 Die Karnevalsgesellschaft Marialinden lädt BewohnerInnen des Altenheimes ein
Wie jeder weiß, waren Eis und Schnee in diesem Jahr ausgesprochen wetterfest. Deshalb musste der traditionelle Seniorenkarneval im Saal Altenrath abgesagt werden, jedoch nicht ersatzlos. Bei schönstem Wetter feierten die Bewohner des Altenheims den beginnenden Frühling im Saal Altenrath. Der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft Norbert Bücheler begrüßte die Senioren und eröffnete die Feierstunde, stellte das Programm vor und übergab das Wort an den Moderator des Nachmittags Karl-Heinz Krause. Mit einer herzerfrischenden kölschen Geschichte und einigen Witzen blieb keine Auge trocken. Ebenso tat es ihm die Kölner Mundart-Autorin Elfi Steickmann gleich. Sie verstand es, Erlebnisse aus dem kölschen Alltag und der kölschen Mentalität mit einem guten Gespür für Pointen und voller Neugier den Bewohnern nahezubringen. Die „danzing girls“ aus Much boten ihre sehr sehenswerten und gekonnten Tänze dar. Den Abschluss des Nachmittags bildeten die Körbisse, die ebenfalls kölsche Lieder täuschend echt, fast wie die Blöckföss, vortrugen. Viele Senioren sangen im Stillen diese Lieder mit. Eine Musikkapelle unterstützte mit ihren Darbietungen im Hintergrund als auch als Vorstellung die Stimmung im Saal, die spürbar gut war. Den Schlusspunkt setzte Norbert Bücheler, der allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses Nachmittages beigetragen haben, dankte. Schw. Gertrud, Einrichtungsleitung, gab von Seiten des Altenheimes ein großes Dankeschön an die Mitwirkenden und Verantwortlichen dieses Nachmittags weiter. Ohne sie wäre dieser Nachmittag nicht zustande gekommen. „Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr“, so die abschließenden Worte von Schw. Gertrud. Alle Besucher an diesem Seniorennachmittag im Frühling waren begeistert; neben den schönen Darbietungen auf der Bühne und der guten Bewirtung trug gewiss auch die freundliche und aufmerksame Bedienung während des Nachmittags dazu bei. Viele ehrenamtliche Helfer, die bereits die Bewohner aus dem Altenheim zu Fuß oder mit dem Bürgerbus abgeholt haben, stimmten die Bewohner mit ihrer netten Art schon auf den Nachmittag ein. Noch an den darauffolgenden Tagen erzählten die Bewohner von diesem offenbar so stimmungsvollen und fröhlichen Nachmittag.
Kevelaer - Wallfahrt 2010 - 08. Mai
Der Monat Mai ist bekannt für seine Marien - Wallfahrten. Der Dichter Novalis (1772 - 1801) schreibt in einem Gedicht: " Ich sehe dich in tausend Bildern, Maria, lieblich ausgedrückt....". Wir machten uns am 08. Mai auf zur " Trösterin der Betrübten " in Kevelaer. Eingeladen hatte dazu zum 26. Mal der MHD - Köln. Wir - das waren 17 BewohnerInnen, 4 Angehörige, 2 Ordensschwestern, 4 Ehrenamtliche - Gegen 8.20 Uhr ging es dann mit einem großen Bus los. Die Abfahrt hatte sich verzögert, da viele Bewohnerinnen im Rollstuhl saßen. Das Umsetzen erforderte natürlich Zeit. Aber die hatten wir. Im Bus begrüßte uns eine ebenfalls größere Gruppe aus dem Altenheim Lindlar. Von dem Tagesverantwortlichen des MHD wurden wir herzlich begrüßt. Das trübe Wetter konnte unserer guten Stimmung nichts anhaben. Nach ca. 1 Stunde Fahrt wurden die von unserer Küche liebevoll zu bereiteten Esspakete ausgepackt. Es schmeckte allen vorzüglich. Danach begannen wir mit dem " geistlichen Teil ". Angeführt von unserem Bewohner H. Pastor Schmitz und unterstützt von kräftigen Männerstimmen sangen wir ein Mutter Gotteslied und beteten den Rosenkranz. Abschließend erklangen nochmals Mutter Gottes-Lieder. Gegen 10.45 Uhr trafen wir in Kevelaer ein. Kurz nach 11. 00 Uhr ging es Richtung Basilika. Bei den notwendigen Toilettengängen waren sofort 2 bis 3 Malteser zur Stelle. Alle fühlten sich sehr gut betreut und versorgt.
Das Pontifikalamt in der voll besetzten Basilika hielt Abt Raphael Bahrs OSB aus Siegburg. Er predigte über das diesjährige Wallfahrtsthema " Ihr werdet meine Zeugen sein " Apg1,8. Er sagte unter anderem: " Nur wer wirklich liebt, sich von der Liebe Gottes ganz geborgen weiß, kann auch Zeuge sein. Man kann nur Zeugnis geben von dem, was man liebt ". Zum Abschluß seiner Predigt munterte er alle Gläubigen auf, Zeugnis zu geben, von dem, was sie hier in Kevelaer erlebt haben. Die Mutter Gottes sei allen Schutz und Hilfe. Nach dem Pontifikalamt wurden wir zum Mittagessen begleitet. Es schmeckte allen vorzüglich. Anschließend teilten wir uns in Gruppen auf. Nach dem Besuch des Gnadenbildes besuchten einige die Kerzenkapelle, andere gingen noch einmal in die Basilika. Schließlich trafen wir uns nach und nach alle in einem kleinen Kaffee und verbrachten dort eine gemütliche frohe Zeit bei Kaffee, Kuchen und Unterhaltung.
Die Wallfahrt endete mit einer Andacht, gehalten von H. Pfarrer Meurer, der in seiner urigen Art noch einmal das Wallfahrtsmotto aufgriff. " In kölschem Dialekt" so sagte er unter anderem " kann man manches sagen, was auf hochdeutsch keiner versteht. Nach dem Segen mit dem Allerheiligsten und einem kräftig gesungenen Mutter Gottes Lied machten wir uns unter Führung unseres Tagesverantworlichen des MHD wieder auf zu unserem Bus. Gegen 17.10 Uhr fuhren wir von Kevelaer los. "Was war das ein wunderschöner Tag ! Anstrengend aber wunderschön ! ". So war im Bus von vielen Seiten zu hören. Von den MHD wurden wir noch mit kräftigen Esspaketen versorgt. Geistlich und körperlich gestärkt kamen wir wohlbehalten kurz nach 19.30 Uhr wieder in Marialinden an. Ja, das war ein wunderschöner Tag!
Kindergartenbesuch Freitag, 07.05.2010
Besuch aus dem kath. Kindergarten Mariä Hilf in Marialinden
Am Freitag, dem 07. Mai 2010 bekamen wir Besuch von 19 Kindergartenkindern im Alter zwischen 2 und 6 Jahren. Begleitet wurden die Kinder von zwei Erzieherinnen, die es in bewundernswerter Manier schafften, die Kinder ruhig und geordnet auf die Ebene 5 / Wohnbereich Michael zu bringen. Dort wurden die Kinder der Mondgruppe schon aufgeregt von den Bewohnern erwartet.
Unbefangen und fröhlich nahmen die Kinder Kontakt auf und stärkten sich erst einmal mit Saft und Plätzchen. Dann hatten sie genügend Ruhe, um den Bewohnern Lieder vorzusingen und sich zu unterhalten. Die Kinder hatten viele Fragen und erkundeten mit Interesse auch die Rollstühle, deren Technik gerne von den Bewohnern gezeigt wurde.Anschließend sahen sich die Kinder den Wohnbereich an und staunten über die Einrichtung des Badezimmers nebst Lifter und Klingelanlage. Zum Abschied sangen die Kinder noch ein Lied vor und versprachen, uns gerne wieder besuchen zu kommen. Es war insgesamt ein sehr lebhafter Besuch, aber unsere Bewohner zeigten sich sehr zufrieden und glücklich über die vielen kleinen Gäste, die mit ihrer unbefangenen Art viel Freude bereitet haben.
Der Tag mit dem Goldfaden
Man muss die Feste feiern wie sie fallen, heißt ein altes Sprichwort. So nahmen wir den nahe liegenden Tag den 30. April 2010, an dem unsere Schwester M. Ruth 80 Jahre alt wurde zum Anlass, mal wieder ein Feuerwerk von Ideen zu entzünden. Und es wurde eines. Die Dienstabteilung „Sozialer Dienst“, dessen „Kopf“, lt. Geschäftsführung, Schw. M. Ruth ist, setzte das Lied: Tulpen aus Amsterdam mit 68 Bewohnerinnen und Bewohnern in Szene: - Tausend rote, tausend gelbe – nicht ganz, aber zum gleichen Zeitpunkt in die Höhe gehalten, wie ein leuchtendes Tulpenfeld wirkend. Das sich darbietende Bild wirkte echt faszinierend, mit guten, liebevoll dargebrachten Geschenken ging man zum kleinen Sektfrühstück über. Nachdem auch die Vertreter der Ortsvereine und Freunde ihre herzlichen Wünsche und Grüße übermittelt hatten, überreichte jede Bewohnerin und jeder Bewohner der Schw. M. Ruth persönlich eine echte Tulpe. Es war eine so liebevoll rührende Geste, die ein paar ganz reizende alte Damen auch noch mit einem Knickschen verzierten. Da war es nicht so leicht, Tränen der Rührung und Dankbarkeit hinter Verschluss zu halten.
Der Bewohnerbeirat mit der täglichen Morgengruppe von Schw. M. Ruth von zwanzig Damen und zwei Herren hatten sich eine besondere Ehrung einfallen lassen. Er war einfach schön dieser 80. Geburtstag, ein intensiver Augenblick des Lebens, voll Dankbarkeit und Freude wie man ihn nur einmal erlebt, „der Tag mit dem Goldfaden“. Herzliche Glück- und Segenswünsche sagen wir Schwester Ruth, der Beschäftigungstherapeutin und dem „Kopf“ des Sozialen Dienstes:
Unser diesjähriges Maifest fand wegen des schlechten Wetters im Eingangsbereich statt. Viele bunte Bänder baumelten, dekorativ angeordnet, von der Decke. Das vermittelte ein frühlingshaftes fröhliches Flair. So viele BewohnerInnen hatten sich zum Mitfeiern eingefunden, dass noch viele Stühle her - bei geholt werden mussten. Pünktlich um 15.00 Uhr begann die Musik zu spielen: " Der Mai ist gekommen...." Dieses und andere bekannte Mailieder erklangen gekonnt von Mitgliedern des Spaßorchesters. Wer mit singen konnte, sang mit. Bei Maibowle, Likör, Säften usw. und Snäcks liessen es sich alle gut gehen. Die unermüdlichen Musiker brachten alle in Stimmung mit Volksliedern, Tänzen und Karnevalsliedern. Die gehören im Rheinland einfach dazu - übrigens zur Freude aller Anwesenden.
Einige Bew. wagten zur Musik ein Tänzchen. Der Applaus war ihnen danach sicher. Ein schönes Maifest war es. Vom schlechten Wetter sprach übrigens niemand mehr - warum auch ? Es fehlte ja an nichts - außer der schönen Frühlingsluft. Aber wirklich vermisst hatte die wohl auch niemand. Zum Abschluß spielten die Musiker noch einmal einen Potpourrie. Alle waren eingeladen zum Klatschen, Mitsingen und Schunkeln. Keine Frage, allen hat es gut gefallen.
Vögel halten Einzug im Altenheim
„Wohin soll es heute mit dem Kleinbus gehen?“, so fragte eine Bewohnerin nach dem Anlass des Ausflugs nach Gummersbach. Dort befand sich eine Zoohandlung, die unserem Wunsch gemäss, noch zwei männliche junge Kanarienvögel anzubieten hatte. Das Geheimnis war nunmehr gelüftet. Drei Bewohnerinnen mit Begleitpersonen machten sich mit dem Kleinbus auf den Weg nach Diederinghausen (b. Gummersbach). Die Fahrt durch das Aggertal bei Sonne und einigen Regentropfen genossen die Bewohnerinnen und auch ihre Begleitpersonen. In Diederinghausen angekommen, wurde sich ausgiebig in der Zoohandlung umgesehen. Dort gab es eine Vielzahl von Vögeln, Fischen, Hamstern, Meerschweinchen zu entdecken. Die Bewohnerinnen freuten sich und erinnerten sich an ihre Familienzeit, wo ein Meerschweinchen, ein Hamster oder ein Vogel mit zur Familie gehörte. An den Käfigen der Kanarienvögel konnten die Bewohnerinnen noch von sieben Kanaren zwei auswählen. Ein Kanarienvogel stach durch sein hübsches Häubchen hervor, ein anderer durch sein rötlich-gelb meliertes braunes Gefieder. Beide sange