Die Karawane zieht vorüber – Karnevalsumzug in Marialinden

Es ist endlich wieder soweit – alle Signale stehen auf Karneval. Der Karnevalszug, der sich in diesem Jahr das Motto gibt:„Is die Welt och voller Krisen mer losse uns et fiere nit vermiesen“ zog mit Pauken und Trompeten durch Marialinden. Und schon gar nicht lassen wir uns von Regen und Schnee vertreiben.

Und so fing es an, mit Regen und Schnee

Ein tolles Farbenspiel der Kostüme kombiniert mit Strüssjer und Kamelle haben den Karnevalssamstag in ein unvergessliches Erlebnis für alle Jecken verwandelt und sowohl die kleinen Freunde, die Grossen und erst recht die Betagten des Karnevals begeistert.

Die Straßen waren gesäumt mit Marialindener Jecken und auswärtigen Karnevalsfreunden. Vor dem Altenheim nahmen eine Reihe Bewohnerinnen und Bewohner ihren Platz ein. Eine wunderschöne Geste war es immer wieder zu erleben, wie kostümierte Karnevalszügler den Bewohnern Blumen, Kamellen und nette Kleinigkeiten persönlich übergaben. Von den Festwagen wurde mit Freuden  gewunken und treffsicher in die Taschen gezielt. Deren Inhalt kam dann allen Bewohner/innen zu Gute.

Erst richtig los ging’s mit Eintreffen des Prinzenpaares nebst Gefolge im Altenheim, freudig empfangen von vielen wartenden Bewohner/innen. Welch ein Gedränge! Doch das gehört zum Karneval dazu. Nun wurden wieder alt bekannte und neuere Karnevalslieder gesungen, dabei geschunkelt oder geklatscht. Währenddessen formierte sich das Gefolge des Prinzenpaares zu einer Polonaise. Mit Rollstühlen oder zu Fuß ging`s durch den Eingangsbereich in den großen Gemeinschaftsraum und wieder zurück. Zwischendurch labten sich alle an lecker belegten Schnittchen und diversen Getränken.

Die Hochbetagten unseres Altenheimes, manche fast teilnahmslos wirkend, verwandelten ihre Mimik und Gestik im Nu in freudige Gesten. „Es ist Fastelovend“, so ein pflegebedürftiger Bewohner. Gegen 18.00 h verabschiedeten sich Prinzenpaar, Gefolge und  Kapelle mit dem Lied:“ Die Karawane zieht weiter…..“.

 

 

Eine Bewohnerin bekundete aus vollem Herzen: „Et wa lang, aba su schön!“ Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder!

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